Heute ist der 23.07.2026, und in Bremen gibt es Grund zur Freude – zumindest, wenn es um den Krankenstand geht! Im ersten Halbjahr 2026 liegt dieser bei 5,1%, was einen Rückgang um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Um es ganz einfach auszudrücken: Durchschnittlich sind 51 von 1.000 Arbeitnehmern hier im Land Bremen krankgeschrieben. Das sind gute Nachrichten für unsere Arbeitswelt!

Die Daten stammen aus einer Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts, die im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt wurde. Hierbei wurden rund 13.400 Versicherte untersucht. Die DAK selbst bezeichnet diesen Rückgang als „positives Signal für die Arbeitswelt in Bremen“. Dies klingt doch schon mal vielversprechend, oder? Aber was steckt hinter diesen Zahlen? Die häufigste Ursache für Fehlzeiten sind nach wie vor psychische Erkrankungen. Doch auch hier gibt es Licht am Ende des Tunnels: Im Vergleich zum Vorjahr ist ein deutlicher prozentualer Rückgang bei psychischen und Atemwegserkrankungen festzustellen.

Psychische Gesundheit im Blick

Ein Blick in die Zahlen des Psychreports 2025 der DAK-Gesundheit zeigt, dass psychische Erkrankungen 17,4 Prozent des Krankenstandes der DAK-versicherten Beschäftigten ausmachten. Das sind also nicht nur Statistiken, sondern echte Menschen, die darunter leiden. Im Jahr 2024 hatten sieben Prozent der Versicherten mindestens eine Krankschreibung wegen einer psychischen Erkrankung. Es wird deutlich, dass die Belastungen hier nicht abreißen, auch wenn wir in Bremen einen Rückgang verzeichnen können.

Die Auswertung der DAK zeigt auch, dass Frauen mit 431 Fehltagen pro 100 Versicherte deutlich häufiger wegen psychischer Erkrankungen ausfallen als Männer (266 Fehltage). Merkwürdig, nicht wahr? Es ist, als ob die Gesellschaft eine unsichtbare Last auf den Schultern der Frauen ablädt. Und das ist kein Einzelfall: Beschäftigte in sozialen Berufen verzeichnen bis zu 71 Prozent mehr psychisch bedingten Arbeitsausfall als der Durchschnitt. Die Zahlen sind alarmierend, und gerade in Bereichen wie der Kinderbetreuung oder der Altenpflege sind die Fehltage besonders hoch.

Ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen

Was können wir also tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken? Die DAK-Gesundheit empfiehlt ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), um psychische Erkrankungen vorzubeugen. Es ist einfach wichtig, ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeitende wohlfühlen und nicht nur funktionieren müssen. Ein bisschen mehr Verständnis, Empathie und vielleicht auch ein offenes Ohr können dabei schon eine große Wirkung haben. Vielleicht sollten wir uns einfach öfter mal fragen, wie es unseren Kolleginnen und Kollegen wirklich geht, oder?

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Insgesamt zeigt sich ein interessantes Bild in Bremen: Während der Krankenstand sinkt, bleiben psychische Erkrankungen ein ernstes Thema, das nicht ignoriert werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Entwicklungen anhalten und wir in Zukunft noch mehr Fortschritte in der Gesundheitsvorsorge sehen. Die Zeichen stehen gut – jetzt liegt es an uns, diese Zeichen auch zu deuten und aktiv zu werden!