Heute ist der 23. Mai 2026, und während ich hier sitze, überkommt mich ein Gefühl der Vorfreude. In ganz Deutschland wird der „Ehrentag“ gefeiert, ein Tag, der erstmals von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Es ist nicht irgendein Datum; es fällt auf den Jahrestag des Grundgesetzes. Ein schönerer Anlass, um die Bedeutung des Ehrenamts zu feiern, kann man sich kaum vorstellen. Bremen ist heute der Ort, an dem sich das Engagement der Bürger in voller Pracht zeigt.

Auf dem Domshof, dem Herzen der Stadt, wird ordentlich aufgetischt. Verschiedene Aktionen sind geplant, die alle etwas mit Ehrenamt zu tun haben. Die Freiwilligen-Agentur hat sich in der Kassenhalle der Universität eingefunden, um Interessierten die verschiedenen Möglichkeiten des Engagements aufzuzeigen. Nebenan stellt der Verein Bremer Taubenhaus seine wertvolle Arbeit in der Innenstadt vor. Und für die kleinen Stadtbewohner gibt’s auf dem Sportplatz Henschenbusch in der Nähe des Weserstadions ein spannendes Laufrad- und Rollertraining, organisiert von der Bremer Verkehrswacht. Das klingt doch nach einer Menge Spaß!

Aktionen und Angebote für alle

In Bremerhaven-Geestemünde gibt es ebenfalls etwas zu entdecken. Hier informiert die Bürgerstiftung über das Projekt Lesepaten an Grundschulen – eine tolle Initiative, die das Lesen und die Bildung der Jüngsten fördert. Und in Achim im Kreis Verden zeigen Kommunalpolitiker, wie ihr politisches Ehrenamt aussieht. Diese Vielfalt der Aktivitäten ist einfach klasse und zeigt, wie wichtig Engagement in unserer Gesellschaft ist.

Doch das ist noch nicht alles! Die Aktionswoche, die vom 16. bis zum 23. Mai 2026 stattfindet, bringt noch mehr Mitmachaktionen mit sich. Von Müllsammelaktionen über Vorlesen für Kinder bis hin zu Rikscha-Fahrten für Senior*innen – die Bremer Initiativen und Vereine öffnen ihre Türen und laden alle ein, aktiv zu werden. Ob Straßenfeste, Flohmärkte oder gemeinsames Gärtnern – hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Ein Programm für diese Woche wird derzeit erstellt, und ich bin gespannt, was uns da noch erwartet!

Ein Blick in die Zukunft des Ehrenamts

Die zentrale Veranstaltung am 23. Mai 2026 wird von 11 bis 20 Uhr in der Kassenhalle der Uni Bremen stattfinden. Hier wird nicht nur der 77. Geburtstag des Grundgesetzes gefeiert, sondern auch das Engagement in der Demokratie gefördert. Es wird eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen geben – darunter Sozialsenatorin Claudia Schilling und Vertreter der bremischen Engagementlandschaft. Da kann man sich die Frage stellen: „Ehre – What?“ und sich darüber austauschen, was Ehrenamt heutzutage bedeutet.

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Ein Workshop namens „Interkulturelles Speeddating“ wird ebenfalls angeboten, und die Verleihung von Ehrenamtskarten durch die Sozialsenatorin ist ein Highlight des Nachmittags. Ab 14:30 Uhr wird es einen „Danke-Nachmittag“ mit Kaffee, Kuchen und Live-Musik vom Andy Einhorn Trio geben. Das klingt nach einem rundum gelungenen Tag, an dem auch die interaktive Video-Installation „Step by Step – Demokratieräume“ des Vereins Lichtgrenze e.V. nicht fehlen wird. Und für die Kleinsten gibt es eine Hüpfburg und ein Sportmobil des Landessportbunds – das wird ein Spaß!

Doch dieser Ehrentag ist mehr als nur ein Event. Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt hat die Sichtbarkeit und Anerkennung von Ehrenamtlichen in Deutschland betont. Millionen Menschen engagieren sich tagtäglich in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft, besonders in Krisenzeiten. Eine Initiative, die das stärken möchte, ist der Zukunftspakt Ehrenamt, mit Maßnahmen wie der Anhebung der Übungsleiterpauschale und der Ehrenamtspauschale. Solche Schritte sind wichtig, um ein motivierendes Umfeld für Engagierte zu schaffen.

Insgesamt zeigt der Ehrentag in Bremen, wie wichtig das Ehrenamt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie ist. Ob jung oder alt, jeder kann seinen Teil zu einer lebendigen Gemeinschaft beitragen. Und vielleicht wird dieser Tag auch den einen oder anderen dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden und sich für die gute Sache einzusetzen. Ein bisschen mehr Engagement kann nie schaden, oder?