Es ist ein herber Rückschlag für die Bahnreisenden in Bremen: Die Direktverbindung nach Amsterdam, die erst im März 2026 ins Leben gerufen wurde, wird nach nur drei Monaten wieder eingestellt. Go Volta, der Anbieter dieser Verbindung, hat die Notbremse gezogen und wird die Strecke am 26. Juni 2026 zum letzten Mal befahren. Mit einer Auslastung von lediglich 60 Prozent war die Nachfrage einfach nicht hoch genug – da nützt kein noch so günstiger Ticketpreis.

Die Verbindung über Hamburg, die ebenfalls betroffen ist, wird schrittweise reduziert, bis sie schließlich ganz eingestellt wird. Für alle, die bereits Tickets gebucht haben, gibt es wenigstens eine kleine Erleichterung: Ersatzbusse sollen bis zum Sommer bereitgestellt werden. Das ist doch besser, als mit leeren Händen dazustehen, oder? Doch während die Verbindung nach Amsterdam den Bach runtergeht, gibt es auch Lichtblicke. Die Züge nach Berlin erfreuen sich großer Beliebtheit und werden künftig von drei auf sechs Fahrten pro Woche ausgebaut. Mit rund 600 Fahrgästen pro Fahrt scheint die Strecke ein echter Hit zu sein!

Neuer Fokus auf Berlin und Groningen

Go Volta hat sich entschieden, die Karten neu zu mischen und sich stärker auf die Verbindung zwischen Amsterdam und Berlin zu konzentrieren. Die Züge auf dieser Strecke sind durchweg gut gebucht, während das Angebot nach Bremen und Hamburg nicht den gewünschten Anklang fand. Ein geplatzter Deal mit Keolis, die Züge und Personal bereitstellen sollten, hat das Ganze zusätzlich erschwert. Ein unerwarteter Rückschlag, der die Pläne von Go Volta gehörig durcheinandergebracht hat.

Aber es gibt auch positive Nachrichten! Die regionale Bahn RB57, die von Leer nach Groningen fahren wird, soll Mitte des Jahres starten. Diese Verbindung wird montags bis freitags mit insgesamt 43 Zügen, samstags mit 32 und sonntags mit 30 Zügen angeboten. Ein wahrer Segen für alle Pendler und Reisenden, die nach Groningen möchten. Und während wir auf die Fertigstellung dieser Strecke bis Ende der 30er-Jahre hoffen, bleibt das Umsteigen in Leer vorerst notwendig.

Reisen in den Niederlanden leicht gemacht

Für alle, die dennoch nach Amsterdam reisen möchten, gibt es in den Niederlanden einige praktische Zahlungsmöglichkeiten. Mit OVpay kann man ganz einfach mit einer Debit- oder Kreditkarte ein- und auschecken, ohne ein separates Ticket kaufen zu müssen. Das funktioniert ähnlich wie kontaktloses Bezahlen im Supermarkt – einfach, oder? Alternativ gibt es die Einweg-chipkaart oder die anonyme OV-chipkaart, die für mehrfache Fahrten genutzt werden kann. Das macht die Reiseplanung ein Stückchen unkomplizierter.

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Die niederländischen Bahnhöfe sind gut ausgestattet, und jeder Bahnhof hat mindestens einen Fahrkartenautomaten. Größere Bahnhöfe bieten sogar einen Serviceschalter mit Personal an. So ist man gut gerüstet, um die rund 400 Bahnhöfe im Land zu erkunden. Ob mit dem Zug nach Amsterdam oder Groningen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Man muss nur die richtige Verbindung finden und dann geht’s los!