Heute ist der 23. Juni 2026, und wir haben einen Grund zum Feiern! Die Verträge für den Bildungscampus Hulsberg wurden unterzeichnet. Ein bedeutender Schritt, der die Bildungslandschaft in Bremen auf ein neues Level heben soll. Mit einem Projektvolumen von rund 43 Millionen Euro wird hier auf einem großzügigen Areal von 23.000 Quadratmetern an der Oberschule Schaumburger Straße ein echter Bildungscampus entstehen. Immobilien Bremen und die Bauunternehmung Aug. Prien haben sich zusammengetan, und auch Finanzsenator Björn Fecker sowie Bildungssenator Mark Rackles sind mit von der Partie. Prof. Sven Uhrhan von der Bildungsbaugesellschaft wird ebenfalls seine Expertise einbringen.

Was dürfen wir erwarten? Eine Bruttogeschossfläche von etwa 11.000 Quadratmetern, die Platz für allerlei Einrichtungen bietet. Geplant sind Erweiterungsbauten für die Oberschule und die Grundschule an der Stader Straße, ein Neubau des Kinder- und Familienzentrums Betty-Gleim-Haus sowie ein Campushaus, das eine Bibliothek, eine Küche und eine Mensa beherbergen wird. Und das ist noch nicht alles: Eine Zweifeld-Sporthalle wird sowohl für Schul- als auch für Vereinsnutzung zur Verfügung stehen! Wer würde da nicht gerne die Schulbank drücken?

Ein Blick in die Zukunft

Der Baubeginn ist für März 2027 anvisiert, und die Fertigstellung soll bis Ende 2030 erfolgen. In einem zweiten Bauabschnitt wird die alte Kita an der Bismarckstraße abgerissen, und es werden eine neue Oberschule sowie eine Sporthalle errichtet. Hierbei wird die Grundschule von drei auf vier Züge und die Oberschule von vier auf sechs Züge erweitert. Das neue Betty-Gleim-Haus wird Platz für bis zu 120 Kinder bieten, mit zwei Krippen- und vier Elementargruppen. Eine tolle Nachricht für alle Familien in der Umgebung!

Die Aug. Prien Bauunternehmung übernimmt als Totalunternehmer die Verantwortung für dieses ehrgeizige Projekt, während die DKB-Bank als Finanzierungspartner auftritt. Das alles klingt nach einer spannenden Zeit für Bremen, die nicht nur den derzeitigen Bedürfnissen gerecht wird, sondern auch zukunftsorientiert handelt.

Der Sanierungsstau im Bildungssystem

<pDoch während wir uns über diesen Fortschritt freuen, ist es gut zu wissen, dass die Schulinfrastruktur in Deutschland insgesamt am Limit steht. Laut KfW liegt der Sanierungsbedarf an deutschen Schulen bei rund 55 Milliarden Euro. Die Haushaltskassen der Länder und Kommunen sind oft leer, was die Umsetzung solcher Projekte erschwert. Am 18. März 2025 wurde ein Sondervermögen der Bundesregierung beschlossen, um Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. In Bayern setzt man beispielsweise auf neue Gebäudetypen, um Sanierungen zu beschleunigen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Schülerzahlen werden bis 2035 voraussichtlich um 758.000 auf 11,8 Millionen steigen, was die Nachfrage nach zeitgemäßen Bildungsräumen weiter anheizt. Der bauliche Zustand vieler Schulen ist nicht nur unzureichend, sondern gefährdet auch die Gesundheit und das Lernumfeld der Kinder. Das ist kein Zustand, den wir uns leisten können!

In Köln hat man bereits begonnen, Sanierungsstau durch Multiprojektmanagement und strategisches Liegenschaftsmanagement zu bewältigen. Diese Ansätze könnten auch für Bremen eine wertvolle Inspiration sein. Digitale Planung und Koordination mithilfe von BIM (Building Information Modeling) sind weitere Werkzeuge, die helfen können, die Herausforderungen in der Schulinfrastruktur zu meistern. Es bleibt zu hoffen, dass die politischen Rahmenbedingungen und das Budget stimmen, um nachhaltige Lösungen im Bildungsbau zu finden.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich der Bildungscampus Hulsberg entwickeln wird und welche Impulse er für die Zukunft der Bildung in Bremen setzen kann. Ein Schritt in die richtige Richtung – aber wir sollten nicht vergessen, dass es noch viele weitere Schritte zu gehen gibt!