In der Gartenstadt Vahr tut sich etwas Spannendes: Ab Sommer 2024 entsteht hier die Georg-Droste-Schule für sehbehinderte Kinder sowie das Regionale Beratungszentrum Ost (Rebuz Ost). An der Bardowickstraße wird ein moderner Gebäudekomplex errichtet, der aus zwei dreistöckigen Gebäuden und einer zentralen Sporthalle besteht. Mit einer ansprechenden Klinkerfassade und einem Flachdach wird das neue Schulgebäude nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend sein. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2024 mit Erdarbeiten, während die Baugenehmigung ab August 2024 erwartet wird. Die Hocharbeiten sollen dann im September 2024 starten, mit einer Fertigstellung, die für das Jahr 2028 angestrebt wird.
Die Georg-Droste-Schule, die bisher an der Grundschule an der Gete untergebracht war, benötigt dringend mehr Platz, was der neue Standort in der Vahr nun bietet. Inmitten einer schönen Grünanlage wird die Schule spezifische pädagogische Anforderungen für sehbehinderte Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Dabei werden Räume mit klarer Struktur und Orientierung geschaffen, die auf starke Kontraste und passgenaue Möblierung achten. Für das Kollegium sind Begegnungsräume und ruhige Arbeitsräume vorgesehen, damit auch der Austausch unter den Lehrenden gefördert wird.
Ein Projekt mit Weitblick
Am 13. Oktober 2025 wurden die Verträge für den Neubau unterzeichnet, in Anwesenheit des Finanzsenators Björn Fecker. Die Bauausführung übernimmt die Fa. August Reiners GmbH als Totalübernehmer, während Immobilien Bremen das Projekt steuert. Für die Umsetzung stehen insgesamt 33,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auf einem über 16.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Förderschule entsteht ein Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 7.800 Quadratmetern. Um das Thema Klimaschutz nicht aus den Augen zu verlieren, wird das neue Gebäude ein Gründach und eine Photovoltaikanlage erhalten.
Ein besonderes Highlight wird die Sporthalle sein, die nicht nur während der Schulzeit, sondern auch außerhalb für Vereine zur Verfügung steht. Die einzige Zufahrt für den Bau erfolgt über die Hützelstraße, wo später auch der Parkplatz für die Schule sein wird. Fünf Bäume mussten bereits weichen, doch weitere Fällungen sind nicht ausgeschlossen. Es bleibt zu hoffen, dass der Neubau der Georg-Droste-Schule ein Leuchtturmprojekt wird, das nicht nur den sehbehinderten Kindern, sondern auch der gesamten Gemeinschaft zugutekommt.
Bildung für alle
Die Georg-Droste-Schule wird ein wichtiger Baustein in der Bildungslandschaft Bremens sein. Mit einem klaren Fokus auf die speziellen Bedürfnisse von sehbehinderten Kindern wird nicht nur der Zugang zu Bildung gefördert, sondern auch die Chancengleichheit in der Gesellschaft gestärkt. Solche Initiativen sind entscheidend, um eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Potenzial auszuschöpfen. Der Neubau ist mehr als nur ein Gebäude; er ist ein Zeichen für Fortschritt und ein Bekenntnis zur Teilhabe aller.