In der pulsierenden Innenstadt von Bremen gibt es frischen Wind – das Duo Falk Böhm und Basbug Al sind die neuen Kontaktpolizisten für die Bahnhofsvorstadt und den Hauptbahnhof. Bei einem Netzwerktreffen haben sie sich vorgestellt und gleich mal den Finger in die Wunde gelegt: Es fehlen mehr Kontaktpolizisten in dieser lebhaften Gegend. Ihre Stellen sind bis November 2026 besetzt, und Böhm hat die Nachfolge von Katja Ellinghaus angetreten, die nun bei der Kriminalpolizei tätig ist. Seine Zuständigkeiten umfassen die Bahnhofsvorstadt, die Innenstadt, die Weser und den Schnoor. Al hingegen war zuvor in Bremen-Nord und kümmert sich jetzt um den Hauptbahnhof sowie die umliegenden Straßen wie Breitenweg, Friedrich-Rauers-Straße und Bürgerweide (aber ohne den Nelson-Mandela-Park, da hat er nichts zu sagen).

„Wir brauchen mehr Präsenz“, sagt Böhm unmissverständlich und fordert politischen Druck, um die Personalnot bei der Polizei zu verbessern. Al ergänzt, dass die Task Force am Hauptbahnhof aufgestockt wurde. Was genau machen die beiden jetzt? Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie kümmern sich um Prävention, Schulwegserziehung, die Aufklärung von Opfern von Straftaten und warnen vor dem gefürchteten Enkeltrick. Auch das Schlichten von Nachbarschaftsstreitigkeiten gehört zu ihrem Repertoire. Für andere Vorfälle können Bürger die 110 wählen oder direkt im Revier am Hauptbahnhof Anzeige erstatten.

Vielfältige Kontaktmöglichkeiten

Das Revier Innenstadt, gleich neben dem Hauptbahnhof, hat von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet und auch samstags noch bis 18 Uhr. Wer seine Anzeige lieber telefonisch aufgeben möchte, kann das unter 0421 362-12700 tun – allerdings nur Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr. Alternativ gibt es auch die Onlinewache für ausgewählte Delikte. Die anderen Polizeikommissariate in Bremen, wie Nord, Süd und West, haben ebenfalls ihre eigenen Öffnungszeiten. Wenn man sich also irgendwie verplant hat – kein Problem!

Eine Besonderheit: Alle zwei Wochen freitags gibt es im Polizeirevier Schwachhausen, in geschützten Räumen, eine queersensible Anzeigenaufnahme. Ein tolles Angebot, das zeigt, wie wichtig es ist, dass sich alle Bürger sicher fühlen können. Wer Fragen hat oder Vorschläge einbringen möchte, kann sich an das Quartiersmanagement unter qek@hwst.de wenden oder direkt die Kontaktpolizisten unter falk.boehm@polizei.bremen.de und basbug.al@polizei.bremen.de kontaktieren.

Polizeipräsenz im Fokus

Jetzt mal ganz ehrlich: Polizeipräsenz ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt es das sichtbare und aktive Auftreten der Polizei, das für mehr Sicherheit sorgen soll. Streifenwagen und Fußstreifen sind allgegenwärtig, besonders bei großen Veranstaltungen oder in Bereichen, wo die Kriminalität höher ist – und das macht schon einen Unterschied. Die Menschen fühlen sich sicherer, das ist ja klar. Aber! Zu viel Präsenz kann auch als übermäßige Kontrolle wahrgenommen werden. Das Gefühl von Überwachung schleicht sich ein, und zack, da ist die Balance weg. Es ist ein Drahtseilakt, der gut dosiert werden muss.

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Die richtige Mischung aus Schutz und Kontrolle ist entscheidend. Bei Festen, Weihnachtsmärkten oder anderen großen Events ist eine erhöhte Polizeipräsenz oft notwendig, um potenzielle Gefahren abzuwehren. Doch wie immer im Leben gibt es auch hier Herausforderungen – die Ressourcen müssen stimmen, und die Polizei muss gut aufgestellt sein, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Situation in Bremen weiterentwickelt. Die neuen Kontaktpolizisten sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber ob das reicht? Das werden wir sehen.