Im Herzen von Bremen, genauer gesagt im Azubi-Haus St. Remberti der Bremer Heimstiftung, tut sich etwas ganz Spannendes: Hier arbeiten Pflege-Azubis selbstständig und übernehmen die Verantwortung für einen Pflegebereich mit 30 Plätzen. Wie aufregend ist das denn bitte?! In einem Modellprojekt, das nicht nur die Ausbildungsqualität steigert, sondern auch die Abbrecherquote senkt, wird echtes Lernen ermöglicht. Die Auszubildenden haben die Chance, mit echten Bewohnern zu arbeiten und innovative Methoden wie Simulationen zu nutzen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Der Alltag der Auszubildenden ist alles andere als langweilig. Sie messen Blutdruck, kümmern sich aktiv um die Bewohner und bauen so ein Vertrauensverhältnis auf. Ja, es gibt natürlich unterschiedliche Reaktionen von den Bewohnern – einige sind skeptisch, viele jedoch zeigen sich begeistert von den engagierten jungen Menschen. Das Blistern von Medikamenten – also das Portionieren von Arzneimitteln in praktische Blister – ist ein weiterer Clou, der die Arbeit effizienter und fehlerfreier gestaltet. Wer hätte gedacht, dass solch ein simpler Schritt so viel bewirken kann? Es bleibt mehr Zeit für die zwischenmenschlichen Aspekte, die in der Pflege so wichtig sind.

Innovative Ausbildungsansätze

Die modern ausgestatteten Unterrichtsräume der Schule für Pflegeberufe der Bremer Heimstiftung sind der ideale Ort für angehende Pflegefachfrauen und -männer. Mit drei Standorten in Bremen und über 30 eigenen Einrichtungen sowie zahlreichen Kooperationspartnern, haben die Auszubildenden die Möglichkeit, ihre praktischen Fähigkeiten direkt vor Ort zu vertiefen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann jederzeit im April, August oder Oktober begonnen werden. Das ist doch mal eine flexible Sache!

Ein ganz besonderes Highlight sind die speziellen Übungsräume, in denen die Auszubildenden unter professioneller Begleitung von Lehrerinnen und Anleiterinnen lernen. Zudem gibt es einen zusätzlichen Deutschunterricht für die Auszubildenden, die sprachliche Unterstützung benötigen – echt vorbildlich! Der Austausch mit den Hauswirtschafterinnen im Azubi-Haus zeigt zudem, wie vielfältig und lebendig die Ausbildung in der Pflege ist. Hier wird nicht nur gelernt, sondern auch gelebt.

Ein Netzwerk für die Zukunft der Pflege

Und während die jungen Pflegekräfte in Bremen ihr Bestes geben, gibt es auch auf einer übergeordneten Ebene spannende Entwicklungen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Deutschen Pflegerats wird untersucht, wie die Bildungswege in der Pflege weiter optimiert werden können. Die erste Ergebnisse sind vielversprechend! Das Projekt „BAPID I – Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland“ hat sich zum Ziel gesetzt, klare Qualifikationsstrukturen zu schaffen, und das ist dringend nötig. Schließlich gibt es in der Pflege so viele Möglichkeiten – von einjährigen Ausbildungen bis hin zu Masterstudiengängen.

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Die BAPID-Kompetenzmatrix, die Teil dieses Projekts ist, soll helfen, verschiedene Pflegetypen und deren Zuständigkeiten klar zu definieren. Dabei wird zwischen Pflegefachassistenz und Pflegefachpersonen mit Bachelor- oder Masterabschluss unterschieden. Ein durchdachtes Konzept, das nicht nur der Orientierung dient, sondern auch die systematische Anerkennung und Weiterentwicklung von Kompetenzen fördert. Wer weiß, vielleicht wird das die Art und Weise, wie wir über Pflegeberufe denken, nachhaltig verändern!