Am Samstag war es soweit: Das Halbfinale des Tischtennis Final4 in Frankfurt stand auf dem Programm, und für Werder Bremen war die Gelegenheit gekommen, sich gegen den 1. FC Saarbrücken zu beweisen. Leider endete das Aufeinandertreffen für die Bremer nicht nach Wunsch. Mit einem 1:3 mussten sie sich geschlagen geben. Ein bitterer Moment, vor allem, da die Sätze oft nur ganz knapp verloren gingen – 11:13, 12:14, 14:16. Das ist schon frustrierend, wenn man bedenkt, wie nahe man manchmal dran ist.
Trainer Cristian Tamas und die Spieler haben dennoch eine klare Botschaft: Sie sind stolz auf ihre Saison! Rekorde bei Siegen und Punkten in der Hauptrunde können sich sehen lassen. Und das Team bleibt für die kommende Saison unverändert. Das Ziel? Na klar, das erneute Erreichen des Final4 und vielleicht sogar der Sprung ins Finale. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ein Blick auf die Matches
Im Einzelnen lief es für Werder so: Marcelo Aguirre und Irvin Bertrand hatten beide das Nachsehen gegen den chinesischen Superstar Fan Zhendong, der einfach nicht zu stoppen war. Aguirre verlor mit 0:3, und Bertrand konnte immerhin einen Satz gewinnen, musste sich aber letztlich mit 1:3 geschlagen geben. Kirill Gerassimenko war der Lichtblick des Tages, er gewann sein Einzel gegen Patrick Franziska nach einem packenden Duell mit 3:2. Das war mal ein Moment, der die Bremer Fans jubeln ließ.
Und auch Mattias Karlsson zeigte eine starke Leistung, führte zunächst gegen Darko Jorgic, doch am Ende reichte es nicht. Jorgic drehte das Match und gewann mit 3:2. Der Spielverlauf war spannend, aber das Quäntchen Glück war nicht auf der Bremer Seite. Ein bisschen wie beim Würfeln, wenn man das Gefühl hat, die Sechs will einfach nicht fallen.
Das Comeback in der Bundesliga
Ein kleiner Lichtblick in der bisherigen Saison war das Aufeinandertreffen zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Saarbrücken in der Bundesliga, wo Werder tatsächlich mit 3:2 gewinnen konnte. Das war eine echte Überraschung, vor allem da Fan Zhendong in diesem Match gegen Aguirre das Nachsehen hatte. Über 100 chinesische Fans reisten an, um ihren Star zu unterstützen, das war wirklich beeindruckend!
In der Klaus-Dieter-Fischer-Halle, die seit drei Monaten ausverkauft ist, war die Stimmung fantastisch. Die Fans feierten Zhendong mit Schals, Trikots und Plakaten. Es war ein Fest für die Tischtennis-Gemeinde – und ein bisschen für die Fußball-Fans, die sich darüber freuen konnten, dass Werder auch in anderen Sportarten glänzt.
Jetzt heißt es für die Bremer, die Köpfe hochzuhalten und sich auf die nächste Saison vorzubereiten. Es gibt noch viel zu tun, aber mit der Unterstützung der Fans und der Motivation, die sie aus dieser Saison mitnehmen, kann man sicher sein, dass Werder Bremen bald wieder angreifen wird.
