Heute ist der 1.06.2026 und die Stimmung in Nord ist irgendwie gemischt. Der DC Vegesack hat bei der DM-Endrunde in Verden die Runde ohne Niederlage überstanden, aber irgendwie auch nicht. Sie schieden aus – und das ist schon ein bisschen bitter. Nach einem aufregenden Turnier, bei dem das Team in der Vorrunde gegen Wolfenbüttel, Karlsruhe und Vilsbiburg jeweils 6:6 spielte, landeten sie schließlich mit drei Punkten und einer Matchbilanz von 18:18 auf dem dritten Platz. Hinter Karlsruhe und Wolfenbüttel, die sich mit einer besseren Satzdifferenz nach vorne schoben. Das ist so ein bisschen wie ein Aufstieg in den Himmel, nur um dann doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen.
Im Auftaktspiel gegen Wolfenbüttel sorgte der DC Vegesack für Spannung pur. Sie drehten einen 3:5-Rückstand in ein 6:6-Unentschieden um – das musste ein echter Nervenkitzel gewesen sein! Lars Erkelenz ließ in diesem Spiel gleich fünf Matchdarts liegen, was sicher nicht zur Beruhigung der Nerven beigetragen hat. Danach folgte ein 3:5 gegen die DC Hawks Vilsbiburg. Da konnten Alexander Patz, Lars Erkelenz und Michael Klönhammer Punkte sammeln, während Rene Windeler eine knappe Niederlage einstecken musste. Ein echter Wettkampfgeist, der die Vegesacker nach dem ersten Tag zu Zuschauern machte. Ein bisschen frustrierend, oder?
Ein kühler Kopf und frische Pläne
Detlef Dolinski, der Teamchef, hat sich nach dem Turnier auch zu Wort gemeldet. Die gewagte Doppelaufstellung gegen Karlsruhe, die nach einer 6:2-Führung nicht mehr funktionierte, war wohl ein Risiko, das sich nicht auszahlte. Er kündigte jedoch an, dass das Team im kommenden Jahr wieder angreifen wird. Außerdem plant er, neue, junge Spieler für die Saison 2026/27 ins Team zu holen. Das klingt nach frischem Wind und neuer Hoffnung! Immerhin, nach dem Ausscheiden trafen sich die Vegesacker im Veranstaltungszentrum und beschlossen, dass sie durchaus wieder mithalten können. Das ist schon mal ein guter Start für die nächsten Herausforderungen.
Der Karlsruher SC, der schließlich zum Meister gekrönt wurde, hat im Halbfinale gegen das Dart Team Köln und im Endspiel gegen Dartmoor triumphiert. Ein spannender Verlauf, der zeigt, wie hart umkämpft die Liga ist. Aber die Vegesacker haben bewiesen, dass sie das Potenzial haben, ganz oben mitzuspielen. Mit einem kühlen Kopf und der richtigen Strategie könnte es im nächsten Jahr ganz anders aussehen. Und wer weiß, vielleicht bringt der Wind der Veränderung wirklich frische Ideen und Talente ins Team.
