Neues Lebensgefühl am Chaukenhügel: Tagesförderstätte eröffnet in Burglesum
In Burglesum gibt es Grund zur Freude! Am Chaukenhügel hat das Jugendgemeinschaftswerk eine neue Tagesförderstätte eröffnet – ein Ort, der nicht nur modernen Standards entspricht, sondern auch Raum für Kreativität und Gemeinschaft bietet. Mit nahezu sechs Millionen Euro hat man hier einen Neubau geschaffen, der als zeitgemäßer Zwilling zur bestehenden Tagesförderstätte fungiert. Die neue Einrichtung bietet eine großzügige Fläche von 13.000 Quadratmetern, die neben hellen Gruppenräumen auch einen Bewegungsraum und einen Entspannungsraum umfasst. Das klingt doch nach einem tollen Platz für alle, die dort Unterstützung und Förderung suchen!
Bereichsleiterin Anja Stöver hat sich viel vorgenommen. Sie ist fleißig auf der Suche nach Sponsoren, um die neuen Räume noch besser auszustatten. In der bunten Girlande, die den Neubau ziert, spiegelt sich die Vorfreude der Nutzer wider. Vorab hatten bereits einige Besucher aus der alten Tagesförderstätte an der Dobbheide die Möglichkeit, das Gebäude zu besichtigen. Die Resonanz war positiv – es hat sich gelohnt, die Umzüge zu organisieren. Ab nächster Woche werden Busse die Besucher von Dobbheide zur neuen Einrichtung bringen, und das verspricht einen reibungslosen Übergang.
Ein Ort der Möglichkeiten
Die neue Tagesförderstätte ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Lebensraum für Menschen mit schweren gesundheitlichen Einschränkungen. Das Jugendgemeinschaftswerk, das seit den 60er Jahren aktiv ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Die Tagesförderstätte am Chaukenhügel, die bundesweit die erste ihrer Art war, legt besonderen Wert darauf, dass die Nutzer nicht nur betreut, sondern auch gefördert werden. Hier können sie in kleinen Gruppen sinnvoll beschäftigt werden, was nicht nur das Selbstwertgefühl stärkt, sondern auch soziale Kontakte fördert.
Das Angebot reicht von Kommunikation über Musik bis hin zu Kunst. So wird hier nicht nur der Alltag strukturiert, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln. Die neuen Räume sind darauf ausgelegt, dass die Nutzer sich wohlfühlen und selbstbestimmt leben können. Im aufgesetzten Dach gibt es sogar einen Wohnraum für Mitarbeiter, der zur Unterstützung des Teams dient. Ein nachhaltiges Konzept, das sich auch in der Fotovoltaikanlage und der modernen Wärmepumpe widerspiegelt – die Umwelt wird hier ebenfalls nicht vergessen.
Ein Schritt in die Zukunft
Der Umzug zur neuen Tagesförderstätte ist nicht nur ein Wechsel des Standortes, sondern auch eine Chance. Die alten Räume der Tagesstätte in Dobbheide werden nun für die Bewohner und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Ein Gewinn für alle Beteiligten! Die Außenanlage mit Terrasse und Begrünung wird in einigen Monaten fertiggestellt und verspricht zusätzlichen Raum zum Entspannen und Erholen. Das wird ein schöner Platz, um die frische Luft zu genießen und sich auszutauschen.
Mit diesen Veränderungen wird in Burglesum ein weiterer Schritt in eine inklusive und unterstützende Zukunft gegangen. Die Tagesförderstätten sind ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur und bieten einen wichtigen Anlaufpunkt für Menschen, die nicht in Werkstätten oder auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten können. Hier wird nicht nur geschaut, was jemand nicht kann, sondern vor allem, was möglich ist. Und das ist, ehrlich gesagt, das Herzstück dieser neuen Einrichtung.
