Heute ist der 14.07.2026 und die letzten Spiele der Saison waren für die Faustballerinnen des Lemwerder TV alles andere als ein Zuckerschlecken. Im Saisonfinale der 2. Faustball-Bundesliga Nord mussten sie sich sowohl dem Ahlhorner SV II als auch dem TSV Schülp geschlagen geben. So verloren sie gegen Ahlhorn klar mit 0:3 und gegen Schülp mit 1:3. Der Traum vom besseren Tabellenplatz blieb unerfüllt, denn selbst ein Sieg gegen Schülp hätte nicht gereicht, um die Rote Laterne abzugeben – die Konkurrenz war einfach zu stark.

Die Personaldecke war dünn, und das merkte man den Spielerinnen an. Stammkräfte wie Darja Kohlwes, Saskia Gelhaus, Bengül Kara und Jana Endres fehlten, was zu einer Vielzahl an Eigenfehlern und konditionellen Problemen führte. Das Team kämpfte tapfer, doch die Eigenfehler waren einfach zu zahlreich. Mannschaftsführerin Anika Langpaap war sichtlich enttäuscht, als sie nach dem Spiel äußerte, dass ein Sieg gegen Schülp möglich gewesen wäre – hätte man die Fehler minimiert. Beim Spiel gegen den Ahlhorner SV II war die Mannschaft chancenlos. Die Sätze endeten in deutlichen 11:6, 11:3 und 11:3. Ein schmerzhaftes Bild. Im Hinspiel hatte man zwar besser abgeschnitten, besonders im zweiten Satz, aber das war an diesem Tag nur ein ferner Lichtblick.

Herausforderungen und Teamgeist

Die Stimmung im Team war trotz der Niederlagen nicht ganz im Keller. Immerhin, die Absprache und die Zusammenarbeit im Team hatten sich verbessert. Insa Stuke zeigte besonders in der Abwehr und bei den Angaben gute Leistungen. Ein Lichtblick! Doch das Fehlen von Coach Arthur Eggers machte sich bemerkbar. Maja Stuke sprang ein, und obwohl sie ihr Bestes gab, konnte sie die Lücken nicht vollständig schließen. Langpaap hatte zudem mit Schulterproblemen zu kämpfen, was die Situation nicht einfacher machte.

Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Anika Langpaap hat klargemacht, dass die Personalfrage für die kommende Hallensaison in der 1. Bundesliga Nord ganz oben auf der Agenda steht. Ein Umbruch könnte nötig sein, um den Herausforderungen der nächsten Saison gewachsen zu sein. Der nächste Termin für die Mannschaft steht bereits fest: Anfang August werden die Planungen für die Hallensaison besprochen. Es bleibt also spannend, wie sich das Team aufstellen wird.

Ein Blick in die Zukunft

Obwohl Lemwerder TV nicht absteigen muss, da der TSV Breitenberg sich vom Punktspielgeschehen zurückzieht, ist die Unsicherheit groß. Wie wird sich der Kader entwickeln? Welche Spielerinnen werden den Weg in die neue Saison mitgehen? Fragen über Fragen, die nur die Zeit beantworten kann. Doch eines ist sicher: Der Kampfgeist ist nach wie vor vorhanden, und die Spielerinnen sind bereit, alles zu geben. Es bleibt zu hoffen, dass sie die nötigen Verstärkungen finden, um in der 1. Bundesliga Nord erfolgreich bestehen zu können.

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