Heute ist der 9.06.2026 und während die Weltmeisterschaft in vollem Gange ist, werfen wir einen Blick auf die Spieler und Trainer, die aus dem Norden Deutschlands stammen und nun auf internationalem Parkett glänzen. Hier in Bremen, wo der Fußball tief verwurzelt ist, gibt es viele Geschichten über ehemalige Stars, die jetzt auf der großen Bühne stehen.

Ein ganz besonderer Name sticht hervor: Sergej Barbarez. Seit 2024 ist er Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina und hat es geschafft, das Team zur WM zu führen. Was für eine Leistung! Barbarez selbst hat eine bewegte Karriere hinter sich, die 1984 in der Jugendmannschaft von Velež in Mostar begann. Mit 19 Jahren unterschrieb er seinen ersten Vertrag und blieb nicht lange unbemerkt. Sein Weg führte ihn über Hannover 96, wo er 1991 trotz der politischen Unruhen in Jugoslawien blieb, bis er schließlich beim Hamburger SV und Bayer Leverkusen landete. Seine Tore für den HSV, wo er in der Saison 2000/01 zum Torschützenkönig der Bundesliga wurde, sind legendär.

Ein Blick auf die WM-Teilnehmer

Doch Barbarez ist nicht der einzige, der aus Norddeutschland in die WM-Ruhmeshalle aufsteigt. Douglas Santos, der 2019 für 14 Millionen Euro von Zenit St. Petersburg zum HSV wechselte, steht nun im Kader der brasilianischen Nationalmannschaft. Er ist Teil eines Teams, das unermüdlich auf der Suche nach dem nächsten Titel ist.

Ein weiterer Spieler, der für Aufsehen sorgt, ist John Yeboah. Der ehemalige VfL Wolfsburg-Spieler hat sich in den letzten Jahren in den Niederlanden, Polen und Italien einen Namen gemacht und steht nun im Aufgebot des deutschen WM-Gegners. Auch Riechedly Bazoer, der 2017 für 12 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg wechselte, hat es geschafft, sich im Kader von Curacao zu etablieren. Seine Reise zeigt, wie wichtig es ist, Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten.

Und dann ist da noch Tahith Chong, der 2020 für kurze Zeit bei Werder Bremen war und jetzt für Sheffield United spielt. Auch er gehört zum WM-Kader von Curacao. Viktor Gyökeres hingegen, der 2019/20 für den FC St. Pauli spielte, hat sich in der schwedischen Nationalmannschaft fest etabliert und ist für 66 Millionen Euro gewechselt, was seine enorme Entwicklung unterstreicht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Trainer und Talente

Die Liste der ehemaligen Spieler aus dem Norden, die sich in neue Rollen begeben haben, ist lang. Nigel de Jong, der von 2006 bis 2009 beim Hamburger SV spielte, ist seit 2023 Sportdirektor der niederländischen Nationalmannschaft. Guy Demel, ebenfalls ein ehemaliger HSV-Spieler, ist seit 2024 Co-Trainer der Elfenbeinküste. Thomas Christiansen, der 2003 als Torschützenkönig der Bundesliga glänzte, hat sich seit 2020 als Nationaltrainer von Panama einen Namen gemacht.

Und dann ist da Merchas Doski, gebürtig aus Hannover, der für den Irak bei der WM spielt. Vor nicht allzu langer Zeit war er noch in der Oberliga Niedersachsen aktiv. Es ist beeindruckend zu sehen, wie aus diesen Talenten, die einst in Norddeutschland kickten, international anerkannte Spieler geworden sind.

Die WM ist immer ein Schmelztiegel der Emotionen. Länder, die um Ruhm und Ehre kämpfen, Spieler, die sich beweisen wollen, und Trainer, die ihre Strategien zur Perfektion bringen. Die Reisen dieser Spieler, ihre Herausforderungen und Triumphe, sind ein Teil der großen Fußballgeschichte. Und während Bremen, Hamburg und Hannover in Erinnerungen schwelgen, blicken wir gespannt auf die nächsten Spiele. Was für ein Spektakel!