Heute ist der 20.05.2026, und das Pfingstwochenende steht vor der Tür! Die Vorfreude auf die bevorstehenden freien Tage zieht viele Menschen in den Bann. Doch für Autofahrer in Deutschland bedeutet das auch: Stau, Stau und nochmal Stau! Der ADAC hat bereits gewarnt, dass das Pfingstwochenende (22. bis 25. Mai) eine der größten Stauwellen des Jahres mit sich bringen könnte. Wer plant, sich auf den Weg zu machen, sollte sich besser gut vorbereiten.
Von Freitag bis Montag werden die Straßen voll sein, insbesondere auf den klassischen Reiserouten in Richtung der Alpen, Nord- und Ostsee. Aber auch in den Ballungsräumen wird es eng. Baustellen und die Tatsache, dass in mehreren Bundesländern die Pfingstferien beginnen, tragen zur kritischen Verkehrslage bei. In Bayern und Baden-Württemberg starten die Ferien am 26. Mai und dauern bis zum 5. Juni. Sachsen-Anhalt hat ebenfalls ab dem 26. Mai bis zum 29. Mai schulfrei, und Mecklenburg-Vorpommern hat vom 22. bis 26. Mai unterrichtsfrei. Das ist eine Menge Verkehr, der sich an einem langen Wochenende staut!
Stauprognosen und Reisezeiten
Besonders am Freitag, dem 22. Mai, ist mit der größten Staugefahr zwischen 11 und 19 Uhr zu rechnen. Die meisten Familien brechen an diesem Freitagnachmittag auf, um ihre wohlverdienten Urlaubsziele in Österreich, Italien, Kroatien oder sogar Südfrankreich zu erreichen. Für den Samstagvormittag (23. Mai) wird eine Stauanfälligkeit zwischen 10 und 15 Uhr erwartet, bevor der Pfingstsonntag (24. Mai) als vergleichsweise ruhig gilt. Doch nicht zu früh freuen: Am Pfingstmontag (25. Mai) rollt die erste große Rückreisewelle ab Mittag heran, mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zwischen 13 und 18 Uhr.
Der Dienstag nach Pfingsten (26. Mai) könnte ebenfalls problematisch werden. Viele Familien kehren zurück, und in mehreren Bundesländern ist schulfrei. Die Staugefahr ist hier zwischen 7 und 18 Uhr hoch. Der ADAC empfiehlt, flexible Reisezeiten einzuplanen und möglichst Freitagnachmittag sowie Samstagvormittag zu meiden. Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder in diesem Fall: den ungestörten Verkehr. Frühmorgendliche oder späte Abfahrten sind die Devise!
Besonders staugefährdete Autobahnen und Ausweichrouten
Wer auf den Autobahnen unterwegs ist, sollte sich auf starke Belastungen einstellen. Besonders betroffen sind die A1, A3, A5, A7, A8, A9, A99 und A23. Auf der A13, der Brennerautobahn, gibt es sogar eine Dauerbaustelle, die die Situation weiter verschärfen könnte. Die Inntalautobahn (A12) und die Tauernautobahn (A10) sind ebenfalls stark belastet, und Tirol hat an Samstagen, Sonn- und Feiertagen den Ausweichverkehr auf Landstraßen in bestimmten Bezirken untersagt. Das bedeutet, dass man sich bei der Planung der Route gut überlegen sollte, wann man wohin fährt!
Die Situation im benachbarten Ausland ist nicht minder angespannt. Auf der Gotthard-Route (A2), der A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie der San-Bernardino-Route (A13) in Richtung Chiasso ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Auch auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen ist der Verkehr angespannt. Wer also über die Grenzen fahren möchte, sollte sich auf einiges gefasst machen.
Ein kleiner Tipp: Vielleicht einfach mal einen gemütlichen Kaffee an einer Autobahnraststätte einplanen, während man auf den Verkehr wartet. Man weiß ja nie, wie lange die Reise wirklich dauert…