Heute ist der 3.06.2026 und wenn du das Wetter im Norden Deutschlands planst, solltest du dich besser festhalten. Ein Wechselspiel der Elemente steht uns bevor, und das nicht zu knapp! Gewitter, Starkregen und Windböen haben sich angekündigt – und besonders der Nordwesten Niedersachsens wird ziemlich durchgeschüttelt. Die Wetterlage ist geprägt von mäßig warmer Atlantikluft, die uns ein leicht wechselhaftes Wetter beschert.
Zu Beginn des Tages zeigt sich die Sonne noch freundlich, doch das ändert sich bald. Spätestens am Nachmittag sind Schauer und Gewitter angesagt, die mit lokalem Starkregen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde einhergehen können. Und wenn das nicht schon genug wäre, könnten stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h durch die Luft sausen – auch wenn das eher unwahrscheinlich ist. Die Temperaturen klettern dabei auf angenehme 20 Grad Celsius, wobei es in den Mittelgebirgen und an der Nordseeküste ein bisschen kühler bleibt.
Schauer und Gewitter im Norden
In Schleswig-Holstein und Hamburg erwartet uns ein ähnliches Bild. Gewitter und vereinzelte Starkgewitter sind auch hier möglich, während sich die Schauer bis zum Mittag zurückziehen. Die Temperaturen schwanken zwischen 18 Grad auf Sylt und erfreulichen 22 Grad in Ostholstein. Mecklenburg-Vorpommern hat zwar auch mit Regen zu kämpfen, aber nach dem Durchzug eines Regengebiets sind kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Dort wird’s mit Höchstwerten zwischen 19 und 21 Grad ebenfalls recht angenehm.
Schauen wir uns die Nacht zum Donnerstag an: In Niedersachsen sind zeitweise Schauer oder schauerartiger Regen sowie Gewitter möglich. Und auch für den Donnerstag selbst sieht es nicht viel besser aus – der Osten mag zunächst freundlich daherkommen, doch von Westen rollt schauerartiger und gewittriger Regen heran. Die Temperaturen bleiben dabei trotzdem recht mild bei 18 bis 23 Grad im Wendland.
Wetterwarnungen und Unwetterprognosen
Für alle, die sich über das Wetter informieren möchten, gibt es auf NDR.de aktuelle Wetterkarten und Warnungen. Die Übersicht zeigt, wo Unwetter drohen – sei es Sturm, Starkregen oder Glatteisregen. In Deutschland gibt es zwei Arten von Unwetterwarnungen: Vorwarnungen in Gelb, die bis zu 48 Stunden im Voraus ausgegeben werden, und Akutwarnungen, die das Eintreffen der Naturgefahr bestätigen. Es gibt drei Warnstufen, die von moderatem (orange) bis zu extremen Unwettern (violett) reichen.
Die Wetterlage erfordert also Aufmerksamkeit. Einzelne Gewitter können auch in der Nacht zum Donnerstag im Nordwesten auftreten, mit steifen Böen, die bis zu 60 km/h erreichen können. Kleinkörniger Hagel und stürmische Böen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. So bleibt uns nichts anderes übrig, als den Wetterbericht genau im Auge zu behalten und sich auf das Unberechenbare vorzubereiten. Halte also deinen Regenschirm bereit und sei gewappnet für das, was da kommt!
