In Vegesack, einem charmanten Stadtteil von Bremen, stehen spannende Veränderungen an. Die Willkommensschule Bremen-Nord zieht im Herbst 2023 vom Mobilbau Marßel in die historischen Räumlichkeiten der Schule Fährer Flur. Diese Entscheidung ist nicht nur eine logische Konsequenz, sondern auch eine willkommene Verbesserung, da der Mobilbau als zu klein und dezentral empfunden wurde. Man muss sich vorstellen, wie es für die Schülerinnen und Schüler war, in einem Container zu lernen, in dem einfach nicht genug Platz für alle war – das ist jetzt Geschichte!
Die Neugestaltung des neuen Standorts bringt eine Vielzahl von Möglichkeiten mit sich. Geplant sind unter anderem ein Kunst- und Multifunktionsraum, ein Kiosk, der von einer Schülerfirma betrieben wird, sowie eine Bibliothek, die sicherlich viele junge Leseratten begeistern wird. Für die Bewegung wird ebenfalls gesorgt: Bewegungs- und Werkräume stehen bereit, um die Kreativität und den Austausch unter den Schülern zu fördern. Im Erdgeschoss wird ein Differenzierungsraum eingerichtet, der für Kleingruppenarbeit und individuelle Förderung genutzt wird. Hier können Lehrerinnen und Lehrer gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen.
Eine neue Ära für die Willkommensschule
Besonders spannend ist der große Klassenraum für die Starterklasse, in dem die Jahrgänge 5 bis 10 gemeinsam unterrichtet werden. Das Konzept der Willkommensschulen sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler in der Landesaufnahmestelle einer Willkommensschule zugewiesen werden und in der Regel 8 bis 12 Wochen im Kurs bleiben. Nach dieser ersten Phase werden sie dann in Jahrgangsklassen mit mehrsprachigem Fachunterricht eingegliedert. Das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine tolle Chance für alle Beteiligten!
Ein Raum für Naturwissenschaften wird ebenfalls eingerichtet, auch wenn die Ausstattung nicht mit der an anderen Schulen vergleichbar sein wird. Das ist ein kleiner Wermutstropfen, aber immerhin wird es für die Schüler die Möglichkeit geben, die Welt der Naturwissenschaften zu entdecken. Im Keller werden Raumentfeuchter zum Einsatz kommen, um zwei Werkräume zu schaffen. Das klingt vielleicht nicht gerade nach dem aufregendsten Ort, aber für viele kreative Köpfe kann so ein Raum Wunder wirken. Und im Dachgeschoss? Da gibt’s eine kleine Bibliothek sowie einen Bewegungsraum – perfekt, um mal die Beine zu vertreten und sich auszutoben.
Eine Herausforderung mitten im Schuljahr
Es ist bemerkenswert, dass der Umzug von Marßel nach Fähr-Lobbendorf mitten im Schuljahr stattfinden wird. Das ist eine echte Herausforderung, aber die Schulleitung und das Kollegium haben die neuen Räume bereits besichtigt und sind begeistert von den großzügigeren Klassenräumen. Man kann sich vorstellen, wie die Vorfreude bei Lehrern und Schülern wächst, wenn sie an die neuen Möglichkeiten denken. Der Container der Grundschule kann nicht weiter genutzt werden, da die Einrichtungen schlichtweg zu niedrig sind – das ist zwar schade, aber der Umzug in die neuen, größeren Räume ist ein Lichtblick.
Die Willkommensschulen in Bremen sind nach dem Schulgesetz bis 2030 befristet. Das bedeutet, dass das Gebäude bis dahin genutzt wird und nur gebäudeerhaltend instand gehalten wird. Eine spannende Zeit für alle, die an der Willkommensschule Bremen-Nord beteiligt sind. Wer mehr über die Willkommensschule erfahren möchte, kann sich auf der offiziellen Webseite des Senators für Kinder und Bildung informieren: Hier klicken.
Die Entwicklungen an der Willkommensschule sind ein Teil der größeren Bemühungen in Bremen, eine integrative Bildung zu fördern. Die Herausforderung, Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenzubringen, ist nicht nur eine lokale Aufgabe, sondern ein gesellschaftlicher Auftrag. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche neuen Ideen und Projekte aus dieser Willkommensschule hervorgehen!