Heute ist der 26.04.2026, und im Bremer Norden tut sich eine Menge im Bereich der Ganztagsbetreuung für unsere Erstklässler. Ab den Sommerferien 2024 haben diese kleinen Entdecker einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Die Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens wird schrittweise bis zum Schuljahr 2029/2030 erfolgen. Doch wie sieht es konkret mit dem Ausbau der Ganztagsschulen in unserem Stadtteil Vegesack aus?

Derzeit wird der Ausbau durch bauliche Gegebenheiten und fehlende finanzielle Mittel etwas gebremst. Ziel ist es, bis 2029/2030 alle Schulen im Bremer Norden in Ganztagsschulen umzuwandeln. Für das Schuljahr 2026/2027 wird mit etwa 2.750 Kindern gerechnet, die die Ganztagsschulen besuchen, sowie rund 460, die einen Hort in Anspruch nehmen werden. Die Ganztagsbetreuung umfasst nicht nur täglich acht Stunden Schule, sondern auch spannende Angebote in den Ferien.

Nachmittagsangebote und Schularten

Was genau können die Kinder nach dem regulären Unterricht erwarten? Die Nachmittagsangebote sind vielfältig und reichen von Unterricht, Projekten und Arbeitsgemeinschaften bis hin zu Lernzeiten und Hausaufgabenbetreuung. Es gibt einen klaren Unterschied zwischen offenen und gebundenen Ganztagsschulen: In der gebundenen Ganztagsschule sind die Kinder wöchentlich mindestens 35 Stunden anwesend, während in der offenen Ganztagsschule die Teilnahme an zusätzlichen Angeboten am Nachmittag flexibel ist.

Im Bremer Norden gibt es bereits einige Schulen mit Ganztagsbetreuung, darunter die Alt-Aumund, Borchshöhe, Burgdamm, Grambker Heerstraße, Tami-Oelfken-Schule, Landskronastraße, Burglesum, Pürschweg und Dillener Quartier. Neu dazu kommen die Schulen in Blomendal, Fährer Flur und Farge-Rekum. Im Gegensatz dazu stehen die Schulen Mönchshof, St. Magnus, Hammersbeck, Schönebeck und Rönnebeck, die derzeit keine Ganztagsbetreuung anbieten, jedoch Nachmittagsbetreuung über einen Hort ermöglichen.

Herausforderungen und Ausblick

Trotz des klaren Ziels, alle Schulen im Bremer Norden bis 2029/2030 auf Ganztagsbetreuung umzustellen, gibt es einige Herausforderungen. Bauliche Rahmenbedingungen, finanzielle Mittel und Platzmangel in dicht bebauten Gebieten sind Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Die Verfügbarkeit von Personal für den Rechtsanspruch wird jedoch als ausreichend eingeschätzt, was einen positiven Ausblick für die kommenden Jahre gibt.

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Ein erfreulicher Aspekt ist, dass alle fristgerecht für einen Hort angemeldeten Erstklässler einen Platz erhalten werden, wobei eine Bestätigung durch die Eltern erforderlich ist. In der Vergangenheit mussten ältere Kinder oft Platz für jüngere Kinder machen, doch es wird erwartet, dass der Ausbau der Plätze in naher Zukunft die Situation verbessert. Bisher haben sich bremenweit über 15.000 Schüler für die Ganztagsbetreuung angemeldet, was einer beeindruckenden Quote von 71 Prozent entspricht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ausbau der Ganztagsbetreuung im Bremer Norden ein zentrales Ziel darstellt, das kontinuierlich vorangetrieben wird. Die positiven Entwicklungen und der steigende Zuspruch der Eltern und Kinder zeigen, dass die Ganztagsbetreuung auf einem guten Weg ist und in Zukunft noch viele Chancen und Möglichkeiten bieten wird.