Heute ist der 10.06.2026, und in Borgfeld gibt es aktuell ein kleines, aber nicht zu übersehendes Problem. Die neue Postfiliale an der Querlandstraße, die endlich die lange Wartezeit nach der Schließung der vorherigen Filiale im Schreibwarenladen Lindemann beenden sollte, hat vorübergehend geschlossen. Ein herber Rückschlag, denn die Kunden standen am Freitag und Samstag vor verschlossener Tür – und als wäre das nicht schon genug, gab es keinen Hinweis auf den Grund. Man kann sich vorstellen, wie frustrierend das für die Anwohner war, die sich nach einer langen Durststrecke auf die neuen Öffnungszeiten gefreut hatten.

Wie eine Sprecherin der Deutschen Post AG erklärte, liegt das Problem bei einem Personalengpass. Das ist in der heutigen Zeit natürlich ein Thema, das viele Unternehmen betrifft. Die Filiale bleibt in dieser Woche nur eingeschränkt geöffnet: Mittwoch bis Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr. Ab dem 15. Juni wird es noch schwieriger, denn dann wird die Filiale montags bis donnerstags ebenfalls nur von 14.30 bis 17.30 Uhr besetzt sein, während am Freitagnachmittag und Samstagvormittag die Türen ganz geschlossen bleiben. Ein bisschen ärgerlich, wenn man bedenkt, dass die Öffnungszeiten im Moment nur drei Stunden täglich betragen!

Ein Lichtblick in der Dunkelheit

Die Post AG hat sich bei den Kunden für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und sucht gleichzeitig nach einem Geschäftspartner, um die Filiale mit längeren Öffnungszeiten zu betreiben. Das klingt nach einem Lichtblick. Denn wie wichtig eine zuverlässige Postfiliale für die Gemeinschaft ist, zeigt nicht nur die lange Wartezeit auf die neue Filiale, sondern auch die täglichen Bedürfnisse der Anwohner. Es sind die kleinen Dinge – ein Brief aufgeben, ein Paket abholen – die das Leben im Stadtteil lebenswert machen.

Obwohl die Schließung der Postfiliale in Borgfeld einen kleinen Schatten über die Nachbarschaft wirft, gibt es vielleicht doch die Hoffnung auf Besserung. Die Suche nach einem Partner für längere Öffnungszeiten könnte der Schlüssel sein, um den Service wieder auf das Niveau zu bringen, das die Bürger verdienen. Vielleicht wird schon bald die Post wieder ein Ort sein, wo man nicht nur Briefe, sondern auch ein Stückchen Gemeinschaft erleben kann.