Am 21. Juni 2026 versammelten sich die Mitglieder des Bremer Fußball-Verbands in Hastedt zu einem entscheidenden Verbandstag. Ein Ereignis, das nicht nur die Weichen für die Zukunft des Fußballs in Bremen stellt, sondern auch die Herzen der Beteiligten höher schlagen ließ. Patrick von Haacke wurde ohne Gegenkandidat für weitere vier Jahre als Präsident gewählt – eine Entscheidung, die mit viel Zustimmung und einem kräftigen Applaus gefeiert wurde. Der 60-jährige Rechtsanwalt, der schon lange dem BSC Hastedt angehört, geht mit frischem Elan in seine neue Amtszeit.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Bestätigung der Vizepräsidenten: Christian Schwohn, Friedrich Norden, Holger Franz und Ulrike Geithe wurden erneut in ihre Ämter gewählt. Ulrike Geithe bleibt dabei auch Ehrenamtsbeauftragte des Verbandes – eine Rolle, die in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Die vielen Ehrenamtlichen sind das Rückgrat des Fußballs und verdienen unseren Respekt!

Strukturreform für den Herren-Spielbetrieb

Eine der zentralen Entscheidungen des Verbandstags war die Reform der Spielklassenstruktur, die ab der Saison 2026/2027 in Kraft tritt. Das sogenannte „3-Säulen-Modell“ wurde in den letzten zweieinhalb Jahren von der Arbeitsgruppe „Flexibilisierung Spielbetrieb“ entwickelt und soll den Amateurfußball in Bremen langfristig attraktiv halten. Hier geht es darum, ein passendes Angebot für jeden Spieler zu schaffen – unabhängig von Leistungsniveau, Zeitbudget oder Mannschaftsgröße. Das klingt doch nach einer guten Basis für eine positive Entwicklung, oder?

Über 100 Anträge wurden beim Verbandstag abgestimmt. Ein besonders erfreulicher Beschluss betrifft die Erstanmeldung minderjähriger Spielerinnen und Spieler: Ab sofort ist kein ärztliches Attest mehr erforderlich. Das wird sicher vielen Familien eine Menge Aufwand ersparen. Auch der Kinder- und Jugendschutz hat einen kräftigen Schub bekommen – durch eine tiefere Verankerung in der Verbandssatzung wird die Sicherheit der Jüngsten nochmals gestärkt.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der Reform reagiert der Bremer Fußball-Verband nicht nur auf die aktuellen Bedürfnisse seiner Vereine und Spieler, sondern fügt sich auch in die übergeordnete Strategie des Deutschen Fußball-Bundes ein. Der Masterplan Amateurfußball, der bis 2029 umgesetzt werden soll, sieht eine Stärkung des Amateurfußballs in Deutschland vor und fördert die enge Zusammenarbeit zwischen DFB und den Regional- sowie Landesverbänden. Das ist wichtig, um ein flächendeckendes Netz von Fußballvereinen zu erhalten und weiter auszubauen.

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Ein Antrag der SV Hemelingen, der genehmigt wurde, wird ebenfalls für frischen Wind sorgen: Künftig dürfen neun statt sieben Auswechselspieler auf dem Spielbericht eingetragen werden. Das klingt nach mehr Flexibilität und einem spannenderen Spielverlauf! Die Änderungen zielen darauf ab, den organisierten Fußball in Bremen flexibler, moderner und besser auf die Bedürfnisse der Beteiligten zuzuschneiden.

Insgesamt zeigt dieser Tag, dass der Bremer Fußball-Verband mit Entschlossenheit und Weitblick in die Zukunft geht. Jeder Spieler, jede Spielerin und jeder Verein wird von diesen Neuerungen profitieren, und das ist doch das, was wir alle wollen – eine lebendige und dynamische Fußballgemeinschaft, die Platz für jeden bietet!