Kinozauber in Osterholz: 300.000 Euro für filmische Vielfalt!
Die Kinos in der Region Osterholz können sich freuen! Im Jahr 2025 gab es für die hiesigen Filmtheater eine großzügige Auszeichnung von Nordmedia, die den Kinoprogrammpreis verlieh. Insgesamt wurden schwindelerregende 300.000 Euro verteilt! Ja, richtig gelesen – das Preisgeld wurde im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Wenn das nicht ein Grund zur Freude ist!
Das Kommunale Kino Lilienthal und die Ritterhuder Lichtspiele erhielten jeweils 2.500 Euro für ihre hervorragenden Jahresfilmprogramme. Besonders bemerkenswert: Die Ritterhuder Lichtspiele durften sich zusätzlich über die Kinoprogrammprämie „Liebling Kino“ der Filmförderungsanstalt des Bundes (FFA) in Höhe von 917,17 Euro freuen. Ein bisschen mehr Geld für die Kassen, das schadet nie!
Ein Blick auf die Zahlen
Im Jahr 2025 verzeichnete das Kino in Lilienthal bei 58 Vorführungen im Schnitt 69 Besucher pro Vorstellung – das summiert sich auf rund 4.000 Besucher! Ein toller Erfolg, der zeigt, wie sehr die Menschen hier in der Umgebung das Kino schätzen. Auch die Ritterhuder Lichtspiele und das Mobile Kino von Gerd Springfeld erfreuen sich großer Beliebtheit. Diese Kinos sind wirklich eine wichtige Anlaufstelle für die Filmfreunde der Region.
Die Auszeichnungen wurden für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben. Hier haben die Kinos wirklich ganze Arbeit geleistet! Und nicht nur die Gewinner des Kinoprogrammpreises wurden geehrt: Insgesamt wurden 67 gewerbliche und nicht gewerbliche Filmtheater und Spielstellen aus Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet. Das zeigt, wie vielfältig die Kinokultur hier ist.
Kino als Kulturgut
Nordmedia-Geschäftsführerin Meike Götz betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung der Kinos als Kulturgut, insbesondere in ländlichen Regionen. Und das ist nicht nur ein schöner Satz, sondern die Realität! Sie sind ein Ort der Begegnung, des Austausches – und manchmal auch der Flucht aus dem Alltag. Ein Kinoabend kann so viel mehr sein als nur ein Film. Es geht um das Erlebnis, das gemeinsame Lachen, die Spannung und die Gespräche danach.
Die Preisgelder werden nicht einfach in die Luft geworfen. Sie sollen zur Optimierung des Kinobetriebs eingesetzt werden. Hier gibt es beispielsweise den Wunsch nach einer Lüftungsanlage im Murkens Hof, die mit den 2.500 Euro leider nicht finanziert werden kann. Aber hoffentlich findet sich dafür eine Lösung, denn das Kino soll ja nicht nur ein Ort für Filme, sondern auch für eine angenehme Atmosphäre sein.
Die Vielfalt der Auszeichnungen
Unter den nicht gewerblichen Anbietern fanden sich auch das Kommunale Kino Achim, City 46 in Bremen, das Kommunale Kino Bremerhaven, das Mobile Kino Oldenburg und das Kommunalkino Verden – alle wurden für ihre hervorragenden Programme ausgezeichnet. Gewerbliche Anbieter wie Gondel und Schauburg aus Bremen erhielten sogar 10.000 Euro für ihre Leistungen. Ein wahrer Anreiz, weiterhin auf hohem Niveau zu arbeiten!
Die Kinoprogrammpreise werden seit 1992 in Niedersachsen und seit 2001 auch in Bremen und Bremerhaven verliehen. Ziel ist die langfristige Sicherung qualitativ anspruchsvoller und vielfältiger Kinoprogramme. Ein wichtiger Punkt, denn die Kleineren und Mittleren Kinos sind durch den Multiplexboom stark gefährdet. Hier muss etwas getan werden, um die Kulturvielfalt zu erhalten!
Die Jury, die die Preisträger auswählt, setzt sich aus verschiedenen Fachleuten zusammen – von Filmverleihern bis hin zu Theaterleiterinnen. So wird sichergestellt, dass die Auswahl fair und kompetent getroffen wird. Es gibt also viel zu tun, um die Kinoszene lebendig zu halten, und die Region zeigt mit diesen Preisen, dass sie es ernst meint.
