Heute ist der 6.07.2026 und das Thema Vape-Konsum bei Jugendlichen in unserer Region wird immer drängender. In Lilienthal, einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen, haben die Experten Alarm geschlagen. Trotz des Verkaufsverbots an Minderjährige, das seit 2016 besteht, erfreuen sich Vapes großer Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen. Das ist schon ein bisschen verrückt, oder? Die Zahlen sind alarmierend: In Grasberg, wo auch viele Jugendliche zum Jugendtreff gehen, haben schätzungsweise 50% der Jugendlichen ab 13 Jahren bereits Vapes konsumiert. Das sind Jungs und Mädels, die eigentlich noch in der Schule sein sollten, aber stattdessen mit diesen bunten Geräten herumhantieren.

Woher bekommen die Kids diese Vapes? Eine häufige Antwort ist: Von Freunden. Es gibt sogar die Vermutung, dass es eine Struktur von Dealern gibt, die illegal an Minderjährige verkaufen. Das macht die Sache umso besorgniserregender. Im Jugendtreff Grasberg ist der Konsum von Vapes zwar untersagt, doch das hält offenbar viele nicht davon ab. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz ist schon auf der Spur der illegalen Händler und untersucht Hinweise auf diese dubiosen Geschäfte. Oft werden minderjährige Nutzer mit Vapes angetroffen, die dann sichergestellt und entweder vernichtet oder den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Ein bisschen wie im Film, nur dass es hier um die Gesundheit der Kids geht.

Die Schattenseiten des Vape-Konsums

Die Drogenaffinitätsstudie zeigt, dass der Anteil der rauchenden 12- bis 17-Jährigen von 6,1% im Jahr 2021 auf 9,6% im Jahr 2025 gestiegen ist. Das ist ein enormer Anstieg! Viola Bürgy, die pädagogische Leiterin, macht das Marketing der Tabakkonzerne dafür verantwortlich. Es zielt klar auf Kinder und Jugendliche ab – und das ist einfach nicht in Ordnung. Auch der Einfluss von Musikern und Influencern wird als problematisch hervorgehoben. Wenn man sieht, wie viele junge Menschen diesen Vorbildern nacheifern, wird einem ganz anders. Die Vapes sind in Kiosken, auch in der Nähe von Schulen, so leicht zu bekommen, dass man sich fragt, wo da die abschreckenden Maßnahmen sind. Wo sind die Bilder, die warnen? Wo sind die Verkaufsbeschränkungen?

Eltern sind jetzt gefordert. Ein offenes Gespräch über Vapes kann Wunder wirken. Sie sollten als Vorbilder agieren und ihren Kindern die Gefahren aufzeigen. Wenn der Zug einmal abgefahren ist und eine Sucht besteht, wird es schwierig. Dann ist professionelle Hilfe oft unerlässlich. In vielen Schulen gibt es Workshops, die über die Gefahren des Vape-Konsums aufklären, aber oft haben die Kids ja schon längst zugeschlagen, bevor sie darüber informiert werden.

Ein weiterer Punkt, der uns alle betreffen sollte: Illegale Vapes können mit synthetischen Drogen versetzt sein. Das birgt enorme Gesundheitsrisiken, und die Polizei warnt eindringlich davor. Die gesundheitlichen Folgen sind noch lange nicht abschließend erforscht, aber je früher Kinder mit dem Rauchen beginnen, desto schwieriger wird es, damit aufzuhören. Das ist eine Abwärtsspirale, die wir unbedingt stoppen müssen.

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