In Bremen ist die Stimmung derzeit alles andere als entspannt. Am Sonntag, in den frühen Morgenstunden, wurden in den Stadtteilen Mitte und Schwachhausen gleich zwei Raubüberfälle auf Männer verübt. Die Taten sind erschreckend und werfen ein Schatten auf die Sicherheit in unserer Stadt.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 9.25 Uhr in einer Straßenbahn im Ortsteil Mitte. Ein 79-jähriger Mann war das Ziel eines Übergriffs. Der Täter, der zunächst nach seiner Geldbörse griff, scheiterte zwar bei diesem Versuch, ließ aber nicht locker und riss ihm kurzerhand eine goldene Halskette vom Hals. Der ältere Herr stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu. Der flüchtige Täter, der mit einem E-Scooter an der Haltestelle Falkenstraße entkam, wurde als etwa 30 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und mit kräftiger Statur beschrieben. Er trug eine helle Hose, einen grauen Pullover und eine weiße Kappe.

Ein weiterer Übergriff

Der zweite Überfall ereignete sich am Abend gegen 21.05 Uhr in der Parkallee in Schwachhausen. Hier war ein 45-jähriger Mann in ein Gespräch mit dem Besitzer eines Wohnmobils vertieft, als der Täter ihn überraschend von hinten attackierte, schlug und sogar biss. In dem Durcheinander fiel die Goldkette des Opfers zu Boden, doch der Mann hob sie wieder auf. Der Angreifer entkam unerkannt in Richtung Stern und hinterließ das Opfer mit blutenden Verletzungen im Gesicht, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Dieser Täter war zwischen 40 und 45 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und trug einen blauen Pullover sowie eine helle Hose.

Die Polizei Bremen ist nun dringend auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zu diesen Raubtaten geben können. Unter der Telefonnummer 0421/36 23 888 können Informationen über die Vorfälle gemeldet werden.

Aber das ist nicht alles. Am 14. März 2025 kam es in Bremen-Mitte, genauer gesagt in der Pelzerstraße, zu einem weiteren Vorfall. Ein unbekannter Mann betrat ein Juweliergeschäft und schlug mit einem Nothammer die Vitrinen ein. Dabei entwendete er vier goldene Colliers und flüchtete in Richtung Knochenhauerstraße. Der Täter war etwa 1,80 Meter groß, trug eine schwarze Kapuzenjacke, eine rote Jogginghose mit weißen Streifen und eine schwarze Mütze mit goldenem Abzeichen. Die Polizei sucht auch hier nach Zeugen und warnt vor dem Ankauf der gestohlenen Ketten, da Käufer sich wegen Hehlerei strafbar machen können.

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Der Wert der gestohlenen Goldketten aus dem Juweliergeschäft beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Es ist ärgerlich und beängstigend, was sich hier abspielt. Die Sicherheit in den Straßen unserer Stadt scheint gefährdet – und das ist ein Gefühl, das wir alle nicht brauchen können.