Heute ist der 4. Mai 2026, und ich sitze hier in Schwachhausen, um einen Blick auf die neuesten Ergebnisse des Stadtteilchecks zu werfen. Über 5.300 Bremerhavenerinnen und Bremer haben zwischen dem 23. Februar und dem 8. März 2026 ihre Stimmen abgegeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgerufen, Schulnoten für elf verschiedene Bereiche zu vergeben, darunter Nachbarschaft, Sicherheit und Sauberkeit. Das Ergebnis? Ein buntes Bild, das ein deutliches Gefälle in der Zufriedenheit mit den verschiedenen Stadtteilen aufzeigt.
Der Klassenbeste ist Borgfeld mit einer Durchschnittsnote von 2,3. Das klingt schon mal nach einem Ort, wo man gut leben kann! Aber nicht alles glänzt in Bremen: Gröpelingen landet mit einer Durchschnittsnote von 4,0 auf dem letzten Platz. Das ist schon ein ziemlicher Hammer! Auch Hemelingen, Huchting und Blumenthal schneiden unterdurchschnittlich ab. Besonders kritisch wird die Sauberkeit bewertet – hier gibt es die schlechteste Note mit 3,7. Gröpelingen hat sogar eine katastrophale Bewertung von 5,6 in diesem Bereich bekommen. Man fragt sich, wie das zusammenpasst.
Ein tiefer Blick in die Zahlen
Wusstest du, dass der „Bremer Ortsteilatlas“ eine wahre Fundgrube an Informationen über die Lebensumstände in Bremen ist? Er bietet mehr als 180 Kennzahlen aus 20 Themenbereichen, die das Leben hier so bunt und vielfältig machen. Jede Kategorie wird durch Karten, Tabellen und Grafiken anschaulich dargestellt. Das macht es leicht, einen Überblick zu bekommen – und das sogar interaktiv! Man kann Informationen auswählen und exportieren. Ein Flyer mit dem Titel „Bremer Ortsteilatlas – Die Stadt in Zahlen“ gibt einen großartigen Überblick über die Inhalte und Funktionen.
Ein weiteres Highlight sind die regelmäßigen Aktualisierungen. Im August 2025 wurden die Daten auf den Bevölkerungsstand von 2024 angepasst, und im Januar 2025 gab es eine Neuberechnung aller bevölkerungsbezogenen Kennzahlen. Neu im Atlas ist das Thema „Gesundheit“, das in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Bremen entwickelt wurde. Hier findet man Kennzahlen zur Lebenserwartung und den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchungen. Das ist nicht nur interessant, sondern hilft auch, Problemlagen in der Bevölkerung zu analysieren. Ich finde, das zeigt, wie wichtig die Vernetzung von Daten für die öffentliche Meinungsbildung ist.
Bildung und mehr
Ein weiterer Bereich, der im Ortsteilatlas beleuchtet wird, ist das Thema Bildung. Basierend auf den Daten des Senators für Kinder und Bildung werden 18 Kennzahlen zur Schul- und Bildungsentwicklung präsentiert. Das reicht von Schülerzahlen über sonderpädagogischen Förderbedarf bis hin zu den Abiturienten. Diese Kennzahlen ermöglichen Rückschlüsse auf die Bildungs- und Bevölkerungsentwicklung. Wenn ich an die Zukunft denke, macht es mich optimistisch zu sehen, wie viel Wert auf Bildung gelegt wird. Kontaktperson für diese wertvollen Bildungskennzahlen ist Lutz Jasker, der Senator für Kinder und Bildung in Bremen.
Die Ergebnisse des Stadtteilchecks und die umfassenden Informationen aus dem Ortsteilatlas bieten einen spannenden Einblick in das Leben in Bremen und Bremerhaven. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung ihrer Stadt einfließen. Die Noten zeigen, dass es noch viel zu tun gibt, um die Lebensqualität in den weniger gut bewerteten Stadtteilen zu verbessern und die Sauberkeit auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Aber hey, das ist ja auch eine Chance! Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen diese Informationen nutzen, um die Stadt noch lebenswerter zu machen.