Im Bremer Stadtteil Schwachhausen tut sich was – und das nicht nur in den Gärten! Hier wird die größte private Wärmepumpenanlage installiert, die gleich 30 Wohnungen mit Wärme versorgt. Die Eigentümer haben sich im Oktober 2024 zusammengetan und eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, um Alternativen zur herkömmlichen Ölheizung zu prüfen. Eine einstimmige Entscheidung fiel schnell für die Wärmepumpe, die mit einer Investition von ungefähr 400.000 Euro in die Tat umgesetzt wird. Das klingt nach einem echten Fortschritt in puncto Umweltfreundlichkeit!

Bevor die ersten Bewohner in den Genuss der neuen Heizung kommen, gibt es noch ein paar Details zu klären. Die Anlage erhält eine Förderung durch die KfW, was die Sache natürlich noch attraktiver macht. Sie dient ausschließlich der Heizungsversorgung – das Warmwasser bleibt im Sondereigentum der Wohnungseigentümer. Übrigens, laut Florian Bries, dem Projektleiter, wird die Lautstärke der Wärmepumpe etwa so laut sein wie raschelndes Laub. Man kann also gemütlich auf dem Balkon sitzen und den Geräuschen der Natur lauschen, während die Anlage im Hintergrund arbeitet.

Förderung und Finanzierung

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich nicht nur auf Eigeninitiative verlassen – auch Unterstützung von Energiekonsens wurde gesucht und die Messe Hansebau besucht. Steffen Röhrs, Innungsmeister für Sanitär, Heizung und Klima, hat sich bereit erklärt, die Anlage für die 30 Wohnungen zu bauen. Die Heizlastberechnung hat ergeben, dass das Heizen mit einer Wärmepumpe auch ohne Fußbodenheizung sinnvoll ist. Die vier Aggregate bringen es auf eine Leistung von 25 Kilowatt, selbst wenn die Temperaturen unter null Grad fallen. Ein richtiger Kraftprotz!

Die Fertigstellung der Anlage ist bis Juli 2025 geplant. Und hier kommt der Clou: Die KfW-Förderung kann zwischen 35 und 55 Prozent betragen, abhängig von der Wohnnutzung. Das bedeutet, dass nicht nur die Eigentümer von Einfamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern antragsberechtigt sind, sondern auch die Wohnungseigentümergemeinschaften. Wenn Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum umgesetzt werden, wirkt die Förderung gleich doppelt gut!

Ein Blick in die Zukunft

Die Heizungsförderung läuft 2026 ohne Einschränkungen weiter. Wer jetzt umsteigt, kann mit Zuschüssen von bis zu 23.500 Euro rechnen. Und nicht zu vergessen: Ein zusätzlicher Förderkredit bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit ist auch drin, das macht die Sache noch attraktiver. Besonders gefragt ist das Programm für Wärmepumpen. Politische Debatten um die Höhe der Zuschüsse für diese Technologie sind zwar im Gange, doch die Förderung für klimafreundliche Anlagen ist bis 2029 sichergestellt. Das gibt den Schwachhausern ein gutes Gefühl für die Zukunft.

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Bei der Antragstellung müssen einige Schritte beachtet werden: Der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungs­vertrags mit einem Fachunternehmen ist Voraussetzung, und aus diesem Vertrag muss hervorgehen, wann die Maßnahme umgesetzt wird. Ein bisschen Papierkram gehört dazu – aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Die Zukunft in Schwachhausen sieht also vielversprechend aus. Mit der Wärmepumpenanlage wird nicht nur ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht, sondern auch ein Zeichen gesetzt, dass Gemeinschaft und Innovation Hand in Hand gehen können. Und wer weiß, vielleicht wird Schwachhausen bald zum Vorreiter für nachhaltige Energien in Bremen!