Heute ist der 16.07.2026 und in Bremen gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Studierenden! Eine aktuelle Studie des Centrums für Hochschulentwicklung hat interessante Einblicke in die Wohnsituation junger Menschen, die an Hochschulen eingeschrieben sind. Dabei sticht besonders hervor, dass in Niedersachsen weniger Studierende bei ihren Eltern wohnen als im bundesweiten Durchschnitt. Während fast 28% aller Studierenden in Deutschland noch im Elternhaus leben, sind es in Niedersachsen gerade einmal weniger als 20%. Ein kleiner Unterschied, der den Lebensstil der Studierenden prägt.

In Bremen sieht die Lage nicht viel anders aus. Hier liegt die Quote bei 26%, was knapp unter dem bundesweiten Schnitt ist. Ein Blick auf die Top-Region in Deutschland zeigt, dass das Saarland mit fast 50% der Studierenden, die noch bei ihren Eltern leben, an der Spitze steht. Der Trend ist jedoch klar: Die Zahl junger Menschen, die studieren und gleichzeitig zu Hause wohnen, hat seit 2003 zugenommen. Was uns vielleicht überrascht: Es sind deutlich mehr Männer als Frauen, die diese Wohnform wählen. Rund 32% der männlichen Studierenden leben bei ihren Eltern, während der Anteil bei den Frauen bei knapp 24% liegt.

Die Beliebtheit des Elternhauses

Das Phänomen „Hotel Mama“ ist also nicht nur ein Klischee, sondern tatsächlich sehr verbreitet – besonders unter den Männern. In anderen Regionen Deutschlands zeigen sich zudem interessante Unterschiede. Thüringen beispielsweise hat die höchste Anzahl an WGs, was darauf hindeutet, dass dort viele Studierende das Abenteuer des gemeinsamen Wohnens suchen. Das mag für einige eine tolle Möglichkeit sein, soziale Kontakte zu knüpfen, für andere ist das gemütliche Nest bei den Eltern einfach unschlagbar.

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hat in seiner Veröffentlichung des DatenCHECK 8/2026 am 16. Juli 2023 auch die gängigsten Wohnformen von Studierenden analysiert. Die meisten wohnen nicht nur im Elternhaus, sondern auch in Mietwohnungen oder WGs. Dabei sind regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede auffällig. Männliche Studierende scheinen eher auf „Hotel Mama“ zurückzugreifen, während Frauen häufig andere Wohnmodelle bevorzugen. Viele Studierende leben außerdem in der Nähe ihres Hochschulorts, was ja auch ganz praktisch ist!

Ein weiteres interessantes Detail ist die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel zur Anreise. Immer mehr Studierende setzen auf umweltfreundliche Optionen, um zu ihren Hochschulen zu gelangen. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität in der jungen Generation wächst. Der begleitende DatenCHECK bietet darüber hinaus interaktive Tabellen für 163 Hochschulorte an, was es leicht macht, die eigene Hochschule im Vergleich zu anderen zu betrachten. Wer neugierig ist, findet die Daten auf www.hochschuldaten.de.

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