Heute ist der 21.04.2026 und Bremen zeigt sich einmal mehr als Vorreiter in der digitalen Bildung. Mit der flächendeckenden Einführung der KI-Plattform „telli“ an Schulen setzt das Bundesland Maßstäbe. Dank der Unterstützung des DigitalPakts Schule steht diese innovative Plattform kostenfrei zur Verfügung. Die Vorfreude auf die Integration ist spürbar, denn bereits jetzt nutzen rund 75% der Schüler generative KI für schulische Zwecke, wie die JIM-Studie des MPFS zeigt.

Das Ziel von telli ist klar: Schülern und Lehrkräften soll ein rechtssicherer und pädagogisch begleiteter Zugang zu künstlicher Intelligenz ermöglicht werden. Diese Initiative ist Teil des länderübergreifenden Projekts AIS – Adaptives Intelligentes System, das vom FWU Medieninstitut entwickelt wurde. Hierbei steht die Schaffung einer KI-gestützten Lernumgebung im Vordergrund, die Schüler individuell unterstützt und Lehrkräfte entlastet. Während die vollständige Integration des Gesamtsystems AIS für Herbst 2026 geplant ist, hat telli bereits jetzt Einzug in den Schulalltag gehalten.

Digitale Bildung im Aufbruch

Seit 2019 fördert der DigitalPakt Schule den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur in Deutschland, und Bremen nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Die Entscheidung, telli einzuführen, basiert auf wichtigen Zielen wie Bildungsgerechtigkeit und der Verfügbarkeit von digitalen Lernmitteln. Die Pilotphase an sechs Schulen, die im März 2025 startete, ebnete den Weg zur flächendeckenden Freischaltung für alle Schulen am 20. Juni 2025.

Ein besonderer Fokus liegt auf der datenschutzkonformen technischen Anbindung über das Vermittlungssystem VIDIS. Lehrkräfte und Schüler benötigen keine separaten Accounts, der Zugang erfolgt über zeitgesteuerte Fenster, was die Nutzung noch einfacher macht. Zudem schützt die Pseudonymisierung der Nutzerdaten die Identität aller Nutzer, wodurch ein verantwortungsbewusster Umgang mit persönlichen Daten gewährleistet wird.

Pädagogische Begleitung und Unterstützung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die umfassende pädagogische Begleitung durch Fortbildungen und Support-Strukturen. Lehrkräfte erhalten praxisorientierte Qualifizierungen zur Nutzung von telli im Unterricht. Bisher haben über 2.000 Lehrkräfte den Selbstlernkurs auf der Lernplattform itslearning absolviert, eine Voraussetzung für die Nutzung von telli. Zudem sind digitale Austauschforen und Support-Strukturen für Lehrkräfte eingerichtet worden, sodass Fragen schnell geklärt werden können. Im ersten halben Jahr mussten lediglich vier Support-Tickets weitergeleitet werden – ein Zeichen für die reibungslose Implementierung.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Bremen verfolgt mit dieser Initiative strategische Ziele zur Wahrung der Gestaltungshoheit im digitalen Bildungsraum. Die Schaffung einer Lernumgebung, die eine kritische und verantwortungsvolle Nutzung von KI fördert, steht dabei im Vordergrund. Der Roll-out von telli wird als Beispiel für aktive Innovationsgestaltung in der Verwaltung angesehen und zeigt, wie digitale Bildung zukunftsweisend gestaltet werden kann. Mit diesem Schritt beweist Bremen, dass es bereit ist, die Herausforderungen der digitalen Welt anzunehmen und Schüler sowie Lehrkräfte fit für die Zukunft zu machen.