In Bremen, wo die Weser sanft plätschert und das Leben seinen eigenen Rhythmus hat, gibt es Neuigkeiten aus der politischen Arena, die auch die Fußballfans nicht kalt lassen. Unser Bürgermeister und Finanzsenator Björn Fecker, ein grüner Kopf mit einem Herz für den Sport, hat sich entschieden, seine Rolle als Präsident des Bremer Fußballverbands niederzulegen. Damit möchte er, so sagt man, den Anschein von Interessenkonflikten vermeiden. Doch das heißt nicht, dass er sich ganz aus der Fußballwelt zurückzieht. Im Gegenteil! Fecker bleibt als Uefa-Spielbeobachter aktiv.

In den nächsten zwei Jahren, 2024 und 2025, wird unser Finanzsenator an fünf Uefa-Events teilnehmen. Und wo führt ihn seine Reise hin? Nach Wales, Prag, Charleroi, Newcastle und sogar Albanien! Diese Gelegenheiten, bei Länderspielen oder europäischen Wettbewerben dabei zu sein, sind für Fecker eine Herzensangelegenheit, auch wenn sie oft in den Ferien oder am Wochenende stattfinden. Die Behörde hat betont, dass er an diesen Tagen nicht im Dienst war, was für viele ein beruhigendes Zeichen ist.

Unterwegs für den Fußball

Fecker ist für seine Amtsgeschäfte in der Freizeit und im Urlaub erreichbar – man könnte sagen, er ist ein wahrer Workaholic! Aber das hat natürlich auch seine Vorteile. Als Uefa-Spielbeobachter erhält er für seine Reisen Erstattungen für Hotel- und Reisekosten sowie Tagespauschalen. Im Jahr 2024 hat er so insgesamt 1800 Euro an Tagespauschalen erhalten, 2025 waren es 1200 Euro. Ehrlich gesagt, das ist nicht die schlechteste Belohnung für einen Politiker, der das Rund um den Fußball liebt. Und wo landet das Geld, das übrig bleibt? Fecker hat entschieden, einen Teil davon an verschiedene Organisationen zu spenden, darunter die Grundschule Delfter Straße und den FC Huchting. Wirklich bemerkenswert!

Die Finanzbehörde sieht keinen Interessenkonflikt zwischen Feckers Uefa-Tätigkeit und seinen politischen Ämtern, was die Gemüter in der Stadt wohl beruhigt. Die Korrespondenz mit der Uefa erfolgt über private Kanäle, was ebenfalls ein gutes Zeichen ist. Man möchte doch sicherstellen, dass alles seine Ordnung hat. Übrigens, im laufenden Jahr 2025 hat Fecker bislang noch nicht für die Uefa gearbeitet und es sind keine weiteren Einsätze geplant. Vielleicht wird das ein wenig ruhiger für ihn.

Ein Urteil mit weitreichenden Folgen

Und während wir hier von Fußball und Politik reden, gibt es auch Nachrichten aus einer anderen Ecke, die nicht unwichtig sind. Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich entschieden, dass die Erhebung einer Gebühr für den polizeilichen Mehraufwand bei „Hochrisikospielen“ der Fußball-Bundesliga mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Das Urteil beendet einen zehn Jahre andauernden Konflikt zwischen Bremen und der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL). Diese Gebühr müssen Veranstalter zahlen, wenn sie mehr als 5000 Personen zu einer Veranstaltung erwarten und dabei ein gewisses Risiko besteht.

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Besonders brisant: Die DFL erhielt erstmals nach dem Derby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Jahr 2015 eine Rechnung über 425.000 Euro. Dagegen legten sie Widerspruch ein. Nach mehreren Niederlagen vor verschiedenen Gerichten landete der Fall schließlich beim Bundesverfassungsgericht. Die Deutsche Polizeigewerkschaft begrüßte das Urteil, wobei Heiko Teggatz, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG, die DFL kritisierte, weil sie keine Gebühren für Polizeieinsätze zahlt, während Bürger für öffentliche Dienstleistungen zur Kasse gebeten werden.

Ein spannendes Jahr für Bremen, in dem sich nicht nur der Fußball politisch neu ausrichtet, sondern auch rechtliche Fragen die Gemüter beschäftigen. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht!