Huchtinger Heerstraße wird zur Großbaustelle: Straßenbahnverlängerung bringt Veränderungen für Pendler und Anwohner
Die Huchtinger Heerstraße wird ab dem 20. Juli bis Ende des Jahres zur Großbaustelle. Grund dafür sind die Bauarbeiten an der Straßenbahnlinie 1, die eine Verlängerung um 3,7 Kilometer und sechs neue Haltestellen mit sich bringen. Diese Maßnahme soll die Verbindung im öffentlichen Nahverkehr zwischen Bremen und Niedersachsen erheblich verbessern. Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ist dafür verantwortlich und wird eine Wendeschleife mit einem Radius von etwa 23,5 Metern errichten. Ein echter Umbruch für die Pendler und die Anwohner!
Im Kreuzungsbereich der Heinrich-Plett-Allee wird es nun also eng – das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man zu den täglichen Erledigungen aufbricht. Autofahrer können sich auf Umleitungen einstellen: Der Verkehr wird über die Mittelshuchtinger Dorfstraße und die Luxemburger Straße umgeleitet, bevor er wieder auf die Huchtinger Heerstraße und die Bremer Heerstraße zurückgeführt wird. Und keine Sorge, die Heinrich-Plett-Allee bleibt aus Richtung Luxemburger Straße (B75) und Löwener Straße erreichbar.
Was bedeutet das für den Nahverkehr?
Die Straßenbahn wird künftig nicht mehr am Roland-Center enden, das ist für viele sicherlich eine Umstellung. Doch die gute Nachricht: Die neue Umsteigeanlage am Roland-Center ist bereits in Betrieb. Hier halten Bahnen und Busse wieder wie gewohnt, und Pendler:innen finden überdachte Unterstände für ihre Fahrräder sowie ausgewiesene Parkplätze. Wer elektrisch unterwegs ist, kann an den Ladesäulen für E-Autos tanken. Das Roland-Center ist also mittlerweile baustellenfrei erreichbar, was uns allen ein bisschen Erleichterung bringt.
Ein weiterer Punkt sind die Versorgungsleitungen in der Kirchhuchtinger Landstraße; die Arbeiten gestalten sich aufwendiger als erwartet. Der Abschnitt zwischen der Werner-Lampe-Straße und der Höhpost bleibt weiterhin gesperrt, aber sobald es möglich ist, wird eine Fahrbahn in Richtung Stadt freigegeben. Das ist doch schon mal ein Lichtblick, oder?
Ein Blick in die Zukunft
Die Straßenbahnverlängerungen hören hier nicht auf! Für die Künftigen, die in Huchting und Umgebung wohnen, stehen weitere spannende Entwicklungen an. Im Sommer 2026 sollen nördlich der Werner-Lampe-Straße neue Straßenarbeiten beginnen, allerdings ohne verkehrliche Einschränkungen. Und der Willakedamm? Der ist im Prinzip fertig! Fahrbahn, Fußweg, Gleise, Beleuchtung und Fahrleitungsmasten sind installiert. Die Haltestelle am Willakedamm wird auf Höhe Robbenplate eingerichtet, und Radfahrer:innen sowie Fußgänger:innen können trotz der Baustellenpassagen weiter passieren.
Die Aufregung um die Wendeanlage an der Kreuzung Heinrich-Plett-Allee und Huchtinger Heerstraße wird ebenfalls zunehmen. Ab Sommer 2026 wird die Huchtinger Heerstraße dafür voll gesperrt. Umleitungen werden rechtzeitig eingerichtet, damit wir alle gut informiert sind. Man muss einfach sagen, dass die neuen Haltestellen, wie die an der Delfter Straße und Am Sodenmatt, fast fertig sind – auch wenn noch Fahrgastunterstände und Anzeigetafeln fehlen.
Wer steckt hinter all dem?
Die Projekte sind Teil des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) 2025, der 2014 beschlossen und 2021 fortgeschrieben wurde. Die Straßenbahnlinien der BSAG sind seit jeher radial auf die Bremer Innenstadt ausgerichtet. Tatsächlich führt die Linie 1 seit Ende der 1960er-Jahre nach Osterholz, und die Verlängerung nach Mahndorf wurde 2014 in Betrieb genommen. Eine spannende Zeit für alle, die in diesen Stadtteilen leben oder arbeiten!
Wenn ihr mehr über den Planungsstand der verkehrstechnischen Untersuchungen zur Straßenbahn im Bremer Osten erfahren möchtet, könnt ihr an der Informationsveranstaltung am 22. Juni 2026 in der Kantine des Martinshofs teilnehmen. Dort werden die ersten Pläne vorgestellt, und natürlich sind auch die Meinungen der Stadtteilakteure gefragt. Wer also Interesse hat, sollte sich die Projektseite mal ansehen und vielleicht einen Blick in die Infopoints werfen, die frische Infos liefern!
