Der Bremer Senat hat am Dienstag ein wichtiges Zeichen gesetzt – und das gleich für die Kleinsten unter uns. Mit frischem Schwung und einem klaren Ziel im Blick wird die Schaffung neuer Kitaplätze im Neuen Hulsberg-Viertel, in Kattenturm und in der Vahr vorangetrieben. Die Nachrichten sind ein Lichtblick für viele Familien, die auf eine zuverlässige Betreuung angewiesen sind.
In Kattenturm wird es bald lebhaft zugehen. An der Anna-Stiegler-Straße entsteht eine viergruppige Kita mit insgesamt 60 neuen Plätzen – 20 für Krippenkinder und 40 für die älteren Kids. Das Ganze findet im Rahmen eines Neubauvorhabens der Gewoba statt, das zudem das Ortsamt Obervieland und das Haus der Familie beherbergen wird. Das klingt nach einem echten Familienzentrum! Und auch Beratungsangebote für Geflüchtete werden hier ihren Platz finden. Ein Ort, der nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern und die gesamte Nachbarschaft da sein wird.
Hulsberg und Vahr: Neue Chancen für Kinder
Das Hulsberg-Viertel, ein weiterer Hotspot der Kita-Expansion, wird von der ehemaligen Professor-Hess-Kinderklinik profitieren, die an der Friedrich-Karl-Straße zu einer fünfgruppigen Kita mit bis zu 80 Plätzen umgebaut wird. Auch hier wird das Kinder- und Familienzentrum Fritz-Gansberg-Straße integriert, da das bestehende Gebäude in Schwachhausen sanierungsbedürftig ist. Ein guter Schritt in die Zukunft, würde ich sagen!
In der Vahr werden an der Sonneberger Straße zwei Gruppen für zehn Krippen- und zwanzig Elementarplätze in den Erdgeschossräumen eingerichtet. Besonders erfreulich ist, dass dieser Standort gesichert werden konnte, nachdem der vorherige Träger Insolvenz angemeldet hatte. Damit soll die Versorgungslücke, die dort bislang herrschte, endlich geschlossen werden. Denn die Versorgungsquoten in diesem Stadtteil lagen ja bisher deutlich unter dem Ziel – das kann nicht so bleiben!
Ein Blick auf das Kinder- und Familienzentrum Hulsberg
Wenn wir schon bei den Kitas sind, werfen wir ebenfalls einen Blick auf das Kinder- und Familienzentrum Hulsberg. Hier beginnt die Anmeldezeit im Januar nach den Weihnachtsferien und geht bis zur vierten Januarwoche. Anmeldungen sind auf der KiTa Bremen Webseite verfügbar, und die Anträge können im Hauptbüro des Betty Gleim Hauses abgegeben werden. Die Leitung der Einrichtung liegt in den Händen von Frau Heuwing und Frau Susanne Neundorfer-Dietrich. Ein familiärer Touch, der Vertrauen schafft!
Das Betreuungsangebot hier sieht vor, dass es 10 Krippenplätze für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren gibt, sowie 60 Elementarplätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren, aufgeteilt in zwei Gruppen. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag, und die Eltern können zwischen verschiedenen Optionen wählen – ob 6, 7 oder 8 Stunden. Wenn man früh auf den Beinen ist, steht sogar ein Frühdienst ab 7 Uhr bereit. Das klingt nach einer praktischen Lösung für vielbeschäftigte Eltern!
Ein positives Signal für Bremen
In den letzten Monaten wurde in Bremen nicht nur über die neuen Kitas nachgedacht – seit Sommer 2023 wurden sogar 14 neue Einrichtungen in neun Stadtteilen eröffnet! Das hat die Betreuungssituation schon deutlich verbessert. Trotz steigender Kinderzahlen gibt es in vielen Stadtteilen sogar mehr Plätze als nachgefragt. Ein Glücksfall für die Familien! Und die Tatsache, dass alle angemeldeten Kinder versorgt werden können, ist ein echter Fortschritt.
Die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp, hat sich dafür stark gemacht, dass kein Kind durchs Raster fällt. Das zeigt sich auch in den Bemühungen, die Zahl der nicht genutzten Plätze aufgrund von Personalmangel zu reduzieren. Von über 800 auf rund 300 – das ist ein beachtlicher Fortschritt! Dennoch bleibt noch viel zu tun, um die Betreuungsquoten in benachteiligten Stadtteilen zu steigern, wo sie teils unter 80 Prozent liegen.
Insgesamt zeigt sich, dass Bremen die Weichen für eine positive Entwicklung im Bereich der frühkindlichen Bildung stellt. Neue Plätze, eine bessere Betreuung und ein ganzheitliches Konzept für die Kleinsten – da bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Kitas bald ihre Türen öffnen und die Straßen von Kattenturm, Hulsberg und der Vahr mit fröhlichem Kinderlachen erfüllen.