Kichererbse: Ein Ort der Begegnung für Klima und Gemeinschaft in Huckelriede
In Bremen-Huckelriede hat sich seit Mai 2023 ein ganz neuer Treffpunkt etabliert: die „Kichererbse – Raum für Klima und Gemeinschaft“. Diese Initiative des Martinsclubs ist nicht nur ein Ort für Begegnungen, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Die Eröffnung fand im Rahmen des bunten Frühlingsfestes am Niedersachsendamm statt, wo die Nachbarn zusammenkamen, um zu feiern, zu stöbern und sich auszutauschen. Und seien wir ehrlich, nach der langen Zeit der sozialen Distanzierung ist so ein gemeinschaftliches Event einfach Gold wert!
Das Projekt bietet eine Vielzahl an kostenfreien Angeboten, die vor allem Familien und Menschen mit besonderen Bedürfnissen ansprechen. Im Nähcafé können kreative Köpfe ihrer Fantasie freien Lauf lassen, während das betreute Gärtnern denjenigen, die keinen eigenen Garten haben, die Möglichkeit gibt, sich mit der Natur zu verbinden. Ein weiteres Highlight sind die Fahrradkurse für Frauen, die nicht nur die Unabhängigkeit fördern, sondern auch dafür sorgen, dass mehr Menschen umweltfreundlich unterwegs sind. Und das Beste daran? Alle Angebote sind kostenlos!
Ein Ort des Miteinanders
Die Kichererbse ist mehr als nur ein Raum – sie ist ein Ort des Miteinanders, der sozialen Bindungen und der Nachbarschaftshilfe. Emma Bunkenborg, die Projektleiterin, und ihre Koordinatorin Luca Beranek arbeiten Hand in Hand, um ein Angebot zu schaffen, das die Menschen zusammenbringt. Und das gelingt ihnen! Die Idee, einen Raum zu schaffen, der für alle zugänglich ist, ist in Zeiten, in denen viele Städte unter einem Mangel an solchen Begegnungsstätten leiden, besonders wichtig.
Die Räumlichkeiten wurden großzügig von Vonovia zur Verfügung gestellt und sind barrierearm gestaltet. Eine neue Rampe und rutschfester Bodenbelag sorgen dafür, dass jeder die Angebote nutzen kann. Das Quartiersmanagement Huckelriede, das vorher in den Räumen aktiv war, hat hier einen wertvollen Grundstein gelegt. Jetzt wird diese Idee weitergeführt und ausgebaut mit Angeboten wie dem Werkzeugverleih und einem Reparaturservice – alles unter einem Dach, alles für die Gemeinschaft.
Gemeinschaft und Umwelt im Fokus
„Kichererbse“ ist nicht nur ein witziger Name, sondern steht auch symbolisch für das, was hier geschaffen wird. Der Garten kann von allen genutzt werden, die keinen eigenen Grünraum besitzen, und durch das betreute Gärtnern haben sogar Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance, aktiv zu werden. Hier ist Platz für Kreativität, Austausch und das Lernen voneinander. Es wird nicht nur gemeinsam gegärtnert, sondern auch gespielt – einmal im Monat können Gesellschaftsspiele und Werkzeuge ausgeliehen werden, um die Nachbarschaft weiter zu stärken.
Doch nicht nur der direkte Kontakt ist wichtig; auch das große Ganze wird im Auge behalten. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, das in vielen Städten in Deutschland etabliert ist, fördert die Bürgerbeteiligung und die Aktivierung von Gemeinschaften. Es zeigt, wie wichtig es ist, alle relevanten Akteure – von Politikern bis hin zu Gewerbetreibenden – in die Entwicklungen vor Ort einzubeziehen. Die Kichererbse ist ein Beispiel für solch eine gelungene Zusammenarbeit, die zeigt, dass durch gemeinschaftliches Engagement viel bewegt werden kann.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann die Kichererbse unterstützen – sei es durch Spenden oder ehrenamtliche Hilfe. Die Türen stehen für alle offen, und jeder ist herzlich eingeladen, Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft zu werden. Wenn das nicht nach einer guten Nachbarschaft klingt! Die Kichererbse ist ein frischer Wind für Huckelriede und ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um die Zukunft ein Stück besser zu gestalten.
