Heute ist der 25.05.2026 und in Schleswig-Holstein tut sich richtig was. SH Netz hat große Pläne und will bis 2030 mehr als 2,63 Milliarden Euro investieren. Das Geld fließt vor allem in den Ausbau und die Instandhaltung der Energienetze. Rund 2,5 Milliarden Euro sind für die Stromnetze vorgesehen! Bis Ende 2023 sollen etwa 450 Millionen Euro in diese wichtigen Infrastrukturen fließen, und für 2027 sind sogar mehr als 530 Millionen Euro eingeplant. Ziel? Die Anpassung der Stromnetze an die wachsenden Anforderungen durch erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik sowie den steigenden Bedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität und Batteriespeicher. Das klingt doch nach einem Schritt in die richtige Richtung!
Schleswig-Holstein hat sich in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle im Bereich erneuerbare Energien erarbeitet. Bereits 2016 erzeugte das Land mehr Strom aus erneuerbaren Quellen, als es selbst verbrauchte. Heute, im Jahr 2024, deckt Schleswig-Holstein rechnerisch sogar 170 Prozent seines Strombedarfs mit grünem Strom! Dabei ist die geographische Lage an Nord- und Ostsee ein großer Vorteil – die niedrige Bevölkerungsdichte tut ihr Übriges. Windenergie, Solarenergie, Bioenergie, Geothermie und Wasserkraft sind die Schlüsselfaktoren, die Schleswig-Holstein zur „Energiedrehscheibe“ zwischen Deutschland und Skandinavien machen.
Netzausbau und Herausforderungen
Doch der Ausbau der erneuerbaren Energien bringt auch Herausforderungen mit sich. Der Netzausbau muss mit der hohen Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen Schritt halten. Es ist entscheidend, dass der Windstrom in die Verbrauchszentren abtransportiert werden kann. Man stelle sich vor: Windräder drehen sich, die Sonne scheint, und trotzdem kann der produzierte Strom nicht ins Netz eingespeist werden. Das führt zu Entschädigungen für Betreiber von Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen. Ein echtes Dilemma, das es zu lösen gilt!
Im Jahr 2025 wurden im Norden rund 27,3 Millionen Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist, was einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Besonders auffällig: Die Einspeisung aus Windkraftanlagen an Land sank um 3,1 Prozent, während die Photovoltaik um satte 28,4 Prozent anstieg. Das lässt darauf schließen, dass die Sonne in den letzten Jahren intensiver genutzt wird, während der Wind etwas nachgelassen hat.
Erneuerbare Energien im Aufwind
Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: 55,1 Prozent des Stroms sollen bis 2025 aus erneuerbaren Energien stammen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der klimatische Wandel macht nicht halt. Windenergieanlagen erzeugten 2025 mehr Strom als alle Braun- und Steinkohlekraftwerke in Deutschland zusammen – ein echter Lichtblick! Gleichzeitig zeigt die Entwicklung bei der Photovoltaik eine positive Tendenz: 91,6 Milliarden kWh wurden 2025 allein durch PV-Anlagen erzeugt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von über 21 Prozent!
Doch es bleibt nicht nur bei Zahlen: Die Herausforderungen sind real und müssen schnell angegangen werden. Die finale Version eines aktuellen Gutachtens, das verschiedene Förderinstrumente untersucht, wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. Es ist wichtig, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter gefördert wird, auch über 2026 hinaus. Der Weg zur Energiewende ist steinig, aber mit den richtigen Investitionen und einer klaren Strategie kann Schleswig-Holstein weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen.