In der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt sich ein erfreuliches Bild für das kleine, aber feine Fahrenkrug im Kreis Segeberg. Unter den zehn am besten versorgten Gemeinden in Deutschland hat es sich auf den hervorragenden achten Platz geschoben. Naja, da kann man schon mal auf die Schulter klopfen! Diese Auswertung wurde im Auftrag von Philip Morris erstellt und bezieht sich auf 17 Indikatoren, die von Bildung über Gesundheit bis hin zu Freizeitangeboten reichen. Eine spannende Mischung, die zeigt: Hier wird nicht nur auf das Wohl der Bürger geachtet, sondern auch auf Lebensqualität.

Wenn wir uns die anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein anschauen, die ebenfalls einen Platz unter den besten 100 ergattert haben, wird es richtig interessant. Elmshorn belegt den 31. Platz, Lübeck folgt auf Rang 38 und Segeberg selbst hat es auf Platz 39 geschafft. Im Vergleich dazu rangiert Kiel auf Platz 256 und Neumünster hat es nicht viel besser auf Platz 257 gebracht. Flensburg, naja, der landet sogar auf Platz 758. Hamburg kann sich immerhin auf Platz 19 sonnen. Es ist also ganz klar, dass Fahrenkrug und seine Nachbarn einen Grund zum Feiern haben!

Die Bewertungskriterien im Detail

Zurück zu den Kriterien: Bei der Bewertung der Daseinsvorsorge wurden unter anderem die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen und Nahverkehr sowie die Erreichbarkeit von Ärzten und Freizeitangeboten wie Theater, Museen und Schwimmbädern berücksichtigt. Man könnte sagen, dass hier wirklich alles ganz schön durchdacht ist. Und nicht zu vergessen: Die Digitalisierung spielt eine immer wichtigere Rolle! Die Verfügbarkeit von Breitbandinternet und Mobilfunkabdeckung wird zunehmend zum entscheidenden Faktor für die Lebensqualität in einer Gemeinde.

Interessanterweise zeigt die Studie auch einige gravierende Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während Nordrhein-Westfalen mit 86 Prozent der Kommunen, die als „sehr gut“ oder „gut“ versorgt gelten, an der Spitze steht, sieht es in Mecklenburg-Vorpommern ganz anders aus. Hier gilt mehr als jede zweite Gemeinde als „schlecht versorgt“. Die Situation im Nordosten ist da besorgniserregend. Im Osten Deutschlands wird nur etwa jede dritte Stadt als „sehr gut“ versorgt eingestuft, während im Westen nur knapp 20 Prozent diese Bewertung erreichen. Eine klare Kluft, die uns zu denken geben sollte!

Ein Blick in die Zukunft

Die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Daseinsvorsorge variiert übrigens stark. Eine Umfrage unter 5.500 Teilnehmern hat ergeben, dass 53 Prozent der Bundesbürger das örtliche Angebot positiv bewerten, während ein Viertel unzufrieden ist. Und hier kommt der Clou: Die politische Wahrnehmung spielt eine große Rolle dabei, wie die Menschen die Versorgung einschätzen. 39 Prozent der AfD-Anhänger empfinden das Angebot als unzuverlässig. Das zeigt, wie sehr die Ansichten über die Daseinsvorsorge von individuellen Erfahrungen und politischen Überzeugungen geprägt sind.

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Es bleibt also spannend, wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickeln wird. Fahrenkrug, Elmshorn und Lübeck sind auf dem richtigen Weg, während andere Städte noch einen weiten Weg vor sich haben. Vielleicht sollten wir uns alle mal ein bisschen mehr um unsere Gemeinden kümmern – denn letztendlich profitieren wir alle davon, wenn es uns gut geht. Und hey, wenn Fahrenkrug so weit oben steht, vielleicht sollten wir uns auch mal die ein oder andere Idee von dort abschauen.