Heute ist der 17.05.2026 und die Fußballherzen in Findorff schlagen noch immer kräftig, auch wenn die SG Findorff bei der deutschen Korbball-Meisterschaft einen herben Rückschlag hinnehmen musste. Die Bundesliga-Damen konnten sich nicht für das Halbfinale qualifizieren und beendeten das Turnier auf einem enttäuschenden fünften Platz. Trainerin Melanie Niestedt und Mannschaftsführerin Mona Martens waren sich einig: Der Druck und die Unsicherheiten haben das Team letztendlich aus dem Rennen geworfen. Ein einziger Korb hätte gefehlt, um die Chance auf das Halbfinale zu wahren – ein Wort, das in den Gesichtern der Spielerinnen deutlich zu lesen war, als sie nach dem Turnier die Halle verließen.
Die Enttäuschung war greifbar. Nach einem nervenaufreibenden Auftaktspiel gegen den TSV 07 Bergrheinfeld, das mit 2:3 verloren ging, war der Druck bereits enorm. Ein Unentschieden im zweiten Vorrundenspiel gegen den TSV Werneck machte den Traum vom Halbfinale endgültig zunichte. Es ist schon frustrierend, wenn man so nah dran ist und dann durch Schwächen, die sich wie ein roter Faden durch den ersten Spieltag zogen, die Chance verspielt. Aber Kopf hoch, das Team hat sich im Spiel um Platz fünf gegen den TB Stöcken zurückgekämpft und mit einem 5:3-Sieg den Tag doch noch versüßt.
Die C-Juniorinnen glänzen
Während die Damen also um ihren Platz in der Liga kämpfen, dürfen die C-Juniorinnen der SG Findorff auf eine starke Leistung zurückblicken. Sie schafften es ins Halbfinale und sicherten sich am Ende den vierten Platz. Ihr Weg war unkonventionell – sie steigerten sich im Verlauf der Endrunde, mussten sich jedoch im Halbfinale dem TSV Thedinghausen geschlagen geben. Das Spiel um Platz drei war ein Herzschlagfinale, das mit einem knappen 5:6 gegen den TSV Ettleben endete. Dennoch gab es viel Lob von Mona Martens für die jungen Talente. „Euer vierter Platz ist eine fantastische Leistung, auf die wir alle stolz sein können!“, rief sie voller Begeisterung.
In Findorff wird nun die nächste Saison herbeigesehnt. Man kann nur hoffen, dass die Damen aus ihren Erfahrungen lernen und die Enttäuschung in neue Motivation umwandeln. Denn eines ist sicher: Die Leidenschaft für den Sport und der unbändige Wille, zu gewinnen, sind im Team stark verankert. Vielleicht wird diese kleine Rückschlag sogar als Katalysator für zukünftige Erfolge wirken. Und die C-Juniorinnen? Die werden mit ihrem Elan und ihrer Entschlossenheit sicherlich auch in Zukunft für Furore sorgen.