Heute ist der 13.07.2026 und die Gerüchteküche rund um Niclas Füllkrug brodelt mal wieder. Seit dem Ende der letzten Saison wird der Stürmer mit einer Rückkehr zu Werder Bremen in Verbindung gebracht. Man könnte fast meinen, die Fans warten gemeinsam auf eine Rückkehr des verlorenen Sohnes. Füllkrug selbst hat sich oft dazu geäußert, dass er in einem vertrauten Umfeld mit mehr Spielpraxis zu alter Form finden möchte. Doch wie es aussieht, ist eine Rückkehr nach Bremen aktuell kein Thema mehr. Laut einem Bericht der Bild plant West Ham United nicht mehr mit ihm, obwohl er dort noch bis 2028 unter Vertrag steht.

Werder-Trainer Daniel Thioune hat die Sache zwar indirekt angesprochen, seinen Namen hat er dabei allerdings nicht in den Mund genommen. Er hat klipp und klar betont, dass Werder keinen weiteren Stürmer mit Physis wie Cedric Itten sucht. Stattdessen schaut er nach einem dynamischen Spieler, der schnell und stark im Eins-gegen-Eins ist. Füllkrug, der in 124 Einsätzen für Werder Bremen eindrucksvolle 49 Tore erzielte und 16 weitere vorbereitete, passt einfach nicht ins Beuteschema von Thioune. Das tut schon ein bisschen weh, wenn man die Erinnerungen an seine Zeit in Bremen Revue passieren lässt.

Ein Blick zurück auf Füllkrugs Karriere

Niclas Füllkrug hat seine fußballerische Laufbahn nicht einfach so begonnen. Im beschaulichen Ricklingen, wo er von seinem Vater trainiert wurde, schnürte er die Schuhe und erzielte gleich mal durchschnittlich 160 Tore pro Saison. Im zarten Alter von 14 Jahren wechselte er zu Werder Bremen und lehnte dabei Angebote von fünf anderen Bundesliga-Clubs ab – so viel Herzblut muss man erst einmal haben! Die Jugendabteilung durchlief er mit Bravour, bevor er 2013 in der ersten Mannschaft für Greuther Fürth seine ersten Schritte im Profifußball wagte.

Sein Talent ließ nicht lange auf sich warten. Am 2. November 2013 erzielte er vier Tore, darunter einen Hattrick in nur 12 Minuten – das muss ein Spektakel gewesen sein! Nach einer kurzen Zeit bei Greuther Fürth wechselte er 2014 zu 1. FC Nürnberg, später zog es ihn zu Hannover 96. Füllkrug hatte stets die Fähigkeit, die Netze zum Zappeln zu bringen, auch wenn ihm einige Verletzungen das Leben schwer machten. Doch die Rückkehr zu Werder Bremen im April 2019 war ein großer Schritt für ihn, auch wenn die erste Saison durch eine weitere Knieverletzung getrübt wurde.

Der Weg zu den Sternen

In den folgenden Jahren blühte Füllkrug richtig auf. In der Saison 2021-22 erzielte er 19 Tore und führte sein Team zurück in die Bundesliga. Sogar in der darauffolgenden Saison wurde er mit 16 Toren Torschützenkönig. Seine Leistungen blieben nicht unbemerkt und so wechselte er im August 2023 zu Borussia Dortmund für stolze 13 Millionen Euro. Dort setzte er seine beeindruckende Karriere fort, erzielte Hattricks und war maßgeblich am Erfolg des Teams in der Champions League beteiligt. Seine Zeit bei West Ham United begann im August 2024, allerdings wurde auch diese von Verletzungen geprägt. Es bleibt abzuwarten, wohin die Reise für Füllkrug als Nächstes führt.

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Die Transferpolitik von Werder Bremen ist unterdessen auch interessant. In der Saison 2026/27 hat der Verein Einnahmen in Höhe von 12 Millionen Euro erzielt, während die Ausgaben bei 6 Millionen Euro liegen. Das könnte bedeuten, dass Werder in der Lage ist, strategisch klug zu investieren und vielleicht doch noch einen passenden Spieler für die Offensive zu finden. Aber ob das Füllkrug sein wird? Das bleibt ein Rätsel.