Heute ist der 16.06.2026 und in Bremen ist die Lage der Atemwegserkrankungen derzeit relativ entspannt. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen plagen zwar viele, doch die Zahlen der akuten Atemwegserkrankungen sind erfreulich niedrig. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) gibt es aktuell keine neuen Corona-Fälle – die 7-Tage-Inzidenz steht bei 0, was für die Bremer:innen eine kleine Erleichterung darstellt. In den verschiedenen Altersgruppen, von den Kleinsten bis zu den Senioren, bleibt die Inzidenz stabil bei null. Das ist fast schon ein Grund zum Feiern! Man fragt sich da, wo die ganzen Viren geblieben sind, die uns sonst so gerne das Leben schwer machen.

Natürlich bleibt die Gesundheit immer ein wichtiges Thema, und die Zahlen können sich schnell ändern. In Bremen wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 309.602 laborbestätigte Corona-Fälle gezählt. Aber hey, wir haben momentan keinen Grund zur Panik – zumindest nicht, wenn es um Corona geht. Schaut man auf die Grippe, sieht die Sache schon etwas anders aus. In der letzten Kalenderwoche gab es einen neuen Influenza-Fall, was die Grippe-Inzidenz auf 0,14 anhebt. Das klingt nicht nach viel, aber es zeigt, dass wir in einer Saison sind, in der auch die Grippe wieder aktiv wird.

Die Grippewelle in Bremen

Erst vor ein paar Monaten, um genau zu sein in der Kalenderwoche 8, erlebte Bremen eine heftige Grippewelle mit über 147 gemeldeten Fällen. Das war die höchste Zahl seit Jahren! Das RKI spricht von einer hohen Dunkelziffer, die unschöne Wahrheit ist: Es sind wahrscheinlich viel mehr Menschen betroffen, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Die Situation hat das Gesundheitswesen belastet, auch wenn die Krankenhäuser in Bremen nicht überlastet waren. Die Influenza ist schließlich keine einfache Erkältung – sie kann ernsthafte Folgen haben, besonders für Risikogruppen.

Und so fragt man sich, wie lange die Grippewelle noch andauern wird. Die Erfahrung zeigt, dass solche Wellen oft bis in den März hinein dauern. Und ja, auch die saisonalen Coronaviren und Rhinoviren machen uns das Leben nicht leichter. Die allgemeine Atemwegserkrankungs-Inzidenz hat sich in der letzten Zeit zwar etwas beruhigt, dennoch sollte man auf der Hut bleiben. Wer sich nicht anstecken möchte, für den wäre es vielleicht sinnvoll, sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen zu lassen – besonders die älteren Menschen in unserer Gesellschaft sollten das ernsthaft in Betracht ziehen.

Ein Blick auf die Influenza

Die saisonale Influenza, die jährlich im Winterhalbjahr für Wellen sorgt, zeigt sich in Bremen und darüber hinaus als hartnäckiger Begleiter. Von Oktober bis Mai zirkulieren die Influenzaviren, und in dieser Zeit kommt es zu einer erheblichen Anzahl von Arztbesuchen, Krankenhauseinweisungen und leider auch Todesfällen. Interessanterweise sind oft nur die direkt nachgewiesenen Fälle meldepflichtig, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Erkrankungen führt. Viele Menschen konsultieren keinen Arzt, und das trägt zur Dunkelziffer bei.

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In der letzten Zeit hat sich die Grippe- und Atemwegserkrankungsaktivität in Bremen stabilisiert, aber die Bedrohung bleibt bestehen. Die AG Influenza des RKI veröffentlicht wöchentlich aktuelle Informationen zur Influenza-Aktivität und anderen akuten Atemwegserkrankungen. Für alle, die sich für die Gesundheitslage in Bremen interessieren, ist das eine wertvolle Quelle. Wer weiß, vielleicht werden wir in den kommenden Wochen wieder mit neuen Zahlen überrascht!