Heute ist der 23.06.2026 und in Gröpelingen brodelt es vor Vorfreude! Die Stadt Bremen steht kurz vor einem freudigen Comeback: Die Hansekogge „Roland von Bremen“, die im Januar 2014 in der Weser sank, soll bald zurückkehren. Erinnert ihr euch? Damals war es ein Schock, als das historische Schiff wegen eines defekten Seeventils abtauchte und die Silhouette der Bremer Schlachte plötzlich ein Stück weniger charmant wirkte. Aber jetzt, nach all den Jahren, gibt es Grund zur Hoffnung!

Im Juni 2023 wurde die „Roland von Bremen“ schließlich von ihrem Liegeplatz im Bremer Holzhafen zur Maleika-Werft im Hohentorshafen geschleppt. Ein großer Schritt, der die Vorfreude auf die Rückkehr des Schiffs nur noch steigert. Dort wird das gute Stück jetzt ein letztes Mal begutachtet. Und das ist wichtig – schließlich muss der Rumpf gesäubert und von lästigen Muscheln befreit werden. Man kann sich ja nur schwer vorstellen, wie das Schiff in den letzten Jahren gelitten hat, ohne dass jemand darauf geachtet hat. Eine gründliche Revision des Rumpfes steht ebenfalls auf der Agenda, um den Zustand des Schiffs zu überprüfen, bevor es sich wieder in die Wellen wagt.

Die Rückkehr an die Schlachte

Die Vorfreude in der Stadt ist spürbar. Die „Roland von Bremen“ soll bald an ihren neuen Liegeplatz an der Schlachte zurückkehren. Ein Ort, der für Bremen nicht nur historisch, sondern auch kulturell von großer Bedeutung ist. Die Kogge wird in Sichtweite des im März 2024 ausgebrannten Pannekoekschip liegen – ein Symbol für die maritime Geschichte der Stadt. Die Begutachtung der Unterseite des renovierten Schiffs steht zwar noch aus, aber die Hoffnung ist groß, dass keine weiteren Arbeiten nötig sind und das Schiff direkt zurückkehren kann.

In ein paar Wochen könnte es soweit sein. Die letzte Etappe der Kogge – die Spannung steigt! Die Bremer können es kaum erwarten, das Schiff wieder in voller Pracht zu sehen. Mit jeder Welle, die an die Schlachte schlägt, wird das Warten ein wenig unerträglicher. Es wird eine Rückkehr, die nicht nur die Herzen der Bremer erobern wird, sondern auch ein Zeichen für die Wiederbelebung der maritimen Kultur in der Stadt ist. Wer weiß, vielleicht wird die „Roland von Bremen“ bald wieder das beliebte Ziel für Touristen und Einheimische, ein Ort, an dem Geschichten erzählt und Erinnerungen geschaffen werden.