Heute ist der 17.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die Sauberkeit der Rastplätze an der Autobahn A1, die Felix Tiemann und Rüdiger Rohlf vom Automobilclub Europa (ACE) inspiziert haben. Der erste Halt war die Raststätte Thünen West bei Oyten, eine unbewirtschaftete Anlage ohne Restaurant oder Tankstelle. Die Toiletten? Nun, nicht gerade einladend, aber immerhin kein Kot daneben. Die Mängel sind dennoch nicht zu übersehen: Keine Seife, kein Handtrockner, und die hohe Bordsteine machen es Menschen mit eingeschränkter Mobilität schwer. Mit 7 von 17 möglichen Punkten ist das Ergebnis eher mau.

Im Anschluss ging es zum nächsten Rastplatz, Mahndorfer Marsch. Bereits aus dem Internet wusste man, dass die dortige Anlage nicht gerade glänzt – und das bestätigte sich schnell. Die Toiletten waren stark verschmutzt und der Zustand der gesamten Raststätte ließ zu wünschen übrig. Hier gab es für die Sauberkeit auf dem Checkbogen ernüchternde 0 Punkte. Die Betreiber, die Autobahn GmbH, schieben den schwarzen Peter auf Vandalismusprobleme. Ein Neubau ist für 2030 geplant, aber Rüdiger Rohlf merkt an, dass sich seit 2022 kaum etwas verbessert hat. Ehrlich gesagt, was soll man auch erwarten, wenn die Verantwortung für die Sauberkeit nicht nur beim Betreiber liegt, sondern auch bei den Nutzern selbst?

Ein Blick auf die Entwicklungen

Komischerweise hat der Mahndorfer Marsch den ACE-Check ja trotzdem bestanden – und das trotz der hygienischen Misere. Die neuen E-Ladesäulen und das aufgeräumte Gesamtareal sind ein kleiner Lichtblick in der tristen Realität. Rüdiger Rohlf hat sogar den Wunsch geäußert, nach Feierabend vielleicht eine Dusche nehmen zu können. Das zeigt, wie sehr die Leute hier nach einem Ort der Erholung suchen, wo man nicht nur tanken, sondern sich auch frisch machen kann.

Es bleibt zu hoffen, dass die geplanten Neubauten tatsächlich einen Fortschritt bringen und die Toiletten bald nicht mehr als Schandflecke auf den Rastplätzen angesehen werden. Schließlich sind die Autobahnen nicht nur Transitstrecken für Reisende, sondern auch Orte, die eine gewisse Hygiene und Pflege verdienen. Vielleicht sollten wir alle ein wenig mehr darauf achten, wie wir diese Orte hinterlassen. Denn einen Ort sauber zu halten, das liegt auch in unserer Verantwortung. Und wer weiß, vielleicht können wir schon bald die ersten Fortschritte an den Raststätten bewundern, wo man sich nicht nur aufhalten, sondern auch wirklich wohlfühlen kann.