Heute ist der 22. Mai 2026, und das Pfingstwochenende steht vor der Tür. In Niedersachsen wird der Verkehr voraussichtlich stark zunehmen, und die Autofahrer müssen sich auf längere Staus einstellen. Der ADAC schlägt Alarm: Besonders auf den Autobahnen A1, A7 und A2 wird es zu stockendem Verkehr kommen. Wer am Freitag, den 22. Mai, unterwegs ist, sollte sich darauf gefasst machen, dass die A1 zwischen dem Horster Dreieck und dem Dreieck Hamburg-Norderelbe bis zu 13 Kilometer lang zu sein droht. Und auch auf der Strecke zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Arsten könnte es eng werden – hier ist mit 8 Kilometern Stau und einer fast einstündigen Verzögerung zu rechnen.
Am Samstag wird es dann richtig voll. Die Hauptverkehrszeiten sind von 10 bis 15 Uhr, und auch am Dienstag von 7 bis 18 Uhr wird sich der Verkehr stauen. Ein kleiner Lichtblick: Pfingstsonntag und Pfingstmontag könnten etwas entspannter verlaufen, aber auch hier sind vor allem am Montag zwischen 13 und 18 Uhr Staus zu erwarten – also lieber rechtzeitig losfahren!
Baustellen und weitere Hindernisse
Die Baustellen in Niedersachsen machen die Sache nicht einfacher. Auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg sowie zwischen Osnabrück und Bremen gibt es Einschränkungen. Auch die A2 zwischen Hannover und Braunschweig und die A7, die von Hannover nach Kassel führt, sind betroffen. Selbst auf der A27 zwischen Bremen und Bremerhaven wird es zu Verzögerungen kommen. Das gilt auch für die A29 von Jadelinie nach Oldenburg in Richtung Wilhelmshaven und die A33 von Osnabrück nach Bielefeld.
Aber nicht nur die Autobahnen sind betroffen. Auch der Fährverkehr nach Norderney wird während des White Sands Festivals erwartet, das mehr als 40.000 Besucher anzieht. Die Reederei Norden-Frisia plant 22 Fährabfahrten am Freitag – das sind 12 mehr als gewöhnlich! Die gute Wetterprognose könnte zudem zu einem Anstieg der Tagesgäste führen, was die Situation weiter anheizt.
Stauprognosen und Tipps
Die Stauprognosen sind eindeutig: Am Freitag, den 22. Mai, wird von 11 bis 19 Uhr mit den stärksten Verkehrsbelastungen gerechnet. Samstag, der 23. Mai, wird von 10 bis 15 Uhr ebenfalls recht zäh. Den Sonntag, den 24. Mai, können Reisende hingegen als den besten Reisetag betrachten, denn hier wird weniger Reiseverkehr erwartet. Aber am Montag, den 25. Mai, sollten Autofahrer zwischen 13 und 18 Uhr ebenfalls vorsichtig sein – die Rückreise könnte langwierig werden. Und nicht vergessen: Am Sonntag und Montag gilt ein Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen von 0 bis 22 Uhr. Das könnte es zumindest für die Pkw-Fahrer ein wenig einfacher machen.
Übrigens, wer auf eine entspannte Autofahrt hofft, sollte seine Abfahrtszeiten gut planen. Der ADAC empfiehlt das Fahren außerhalb der Hauptverkehrszeiten und das frühzeitige Bilden einer Rettungsgasse bei stockendem Verkehr. Wenn das nicht klappt, könnte ein Bußgeld von bis zu 320 Euro auf einen warten. Und das wäre doch wirklich schade, oder?
Schulferien und Ausflugsziele
Die Pfingstferien in anderen Bundesländern – wie Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt – sorgen zusätzlich für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Urlaubs- und Ausflugsverkehr wird vor allem in den Süden Deutschlands und zu beliebten Reisezielen wie den Alpen, den Mittelgebirgen und den Nord- und Ostsee deutlich ansteigen. Vielleicht ist ja der ein oder andere von euch auch auf dem Weg in die Ferne?
Und zu guter Letzt: Wer plant, die Grenzen zu unseren Nachbarn zu überqueren, sollte sich auf längere Wartezeiten einstellen. An den Grenzen zu Polen, Tschechien und den Niederlanden wird es voraussichtlich mehr Verkehr geben, und die Kontrollen könnten ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen.
Wir wünschen allen einen sicheren und stressfreien Start ins Pfingstwochenende!