Am 22. Mai 2026, in Bremen-Walle, hat sich wieder einmal gezeigt, dass der gastronomische Nachwuchs nicht nur talentiert, sondern auch unglaublich kreativ ist. Der Milram Cup, ein Wettbewerb, der die besten Koch-Auszubildenden der Region zusammenbringt, fand Anfang Mai im Schulzentrum Rübekamp statt. Mit viel Leidenschaft und einer Prise Nervosität traten die Teilnehmer gegeneinander an, um ihre Kochkünste unter Beweis zu stellen.
Unter den 16 Auszubildenden, die beim Vorentscheid teilnahmen, war auch Liam Ahlers, ein 18-jähriger Auszubildender aus dem Restaurant Vaivai, das direkt am Weser-Terminal 10 ansässig ist. Sein veganes Minz-Waldmeister-Erdbeer-Dessert, das beim Milram Cup die Jury überzeugte, war das herausragende Element seines Drei-Gänge-Menüs, das ihm den dritten Platz einbrachte. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Dessert? Ein spannendes Rezept, das sich nicht nur nach einer frischen Sommererfrischung anhört, sondern auch eine wahre Geschmacksexplosion verspricht!
Ein kreatives Menü
Liams Menü war alles andere als gewöhnlich. Die Vorspeise, ein gedünstetes Makrelenfilet zu Apfel-Risotto, bereitete den Gaumen auf den Hauptgang vor: zweierlei vom Kaninchen, begleitet von Erdbeer-Jus und Mairübchen-Creme. Und dann das Dessert! Das vegane Minz-Waldmeister-Erdbeer-Dessert setzte dem Menü die Krone auf. Eine wahrhaft kreative Kombination, die den Geschmack des Waldes und die Süße der Erdbeeren perfekt vereint.
Die Zubereitung des Desserts ist ein kleines Kunstwerk für sich. Das Waldmeistersorbet, die Limettencreme, der Vanille-Crumble und der Erdbeer-Minz-Salat – jeder Bestandteil bringt seine eigene Note mit. Um es selbst auszuprobieren, benötigt man Zeit – etwa fünf Stunden – und eine gute Portion Geduld. Aber das Ergebnis ist es wert!
Ein Wettbewerb mit Herz
Der Milram Cup fand in diesem Jahr zum elften Mal statt und bot nicht nur den Köchen, sondern auch dem Service-Nachwuchs eine Plattform, um ihre Fähigkeiten zu zeigen. Victoria Paciepny übernahm die Service-Leitung und berichtete von den Herausforderungen, die es mit sich brachte, die Abläufe im Gastraum zu koordinieren. Und auch wenn es anfangs etwas nervös zuging, so bewältigte das gesamte Team die Aufgaben mit Bravour. Das zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Küche und Service ist, etwas, das beim Milram Cup besonders betont wurde.
Der Gewinner des Wettbewerbs, Jonatan Huynh, zeigte mit seinem angebeizten Makrelentatar und der sous-vide-gegarten Kaninchenballotine, dass auch er ein Meister seines Fachs ist. Und das gleich zum zweiten Mal in Folge! Fynn Posse, der den zweiten Platz belegte, überzeugte mit seiner Kaninchen-Roulade und dem veganen Waldmeister-Limetten-Eis. Küchenmeister László Nagy lobte die Kreativität und Professionalität aller Gerichte – ein Zeichen dafür, dass die Zukunft der Gastronomie in Bremen auf einem sehr guten Weg ist.
Dieser Wettbewerb ist nicht nur eine Schau für die Talente von morgen, sondern auch eine wichtige Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen und zukünftige Herausforderungen. Der Milram Cup bleibt ein Highlight im Kalender der Bremer Gastronomieszene, und wir sind gespannt, was die nächsten Jahre bringen werden.