Die Sommerhitze in Bremen kann ganz schön an die Substanz gehen. Daher ist es umso erfreulicher, dass die Stadt plant, die Trinkwasserversorgung durch neue Trinkbrunnen weiter auszubauen. Im Jahr 2026 sollen gleich fünf neue Brunnen im Bremer Stadtgebiet entstehen! Das ist doch ein Grund zum Freuen, oder? Die Standorte sind bereits festgelegt: Findorff, am Arberger Dorfplatz, an der Gramkermoorer Landstraße und im Ortsteil Sodenmatt in Huchting werden bald neue Wasserquellen sprudeln. Ein weiterer Standort ist noch in der Auswahl – spannend, wo der hinkommen wird!
Die Kosten pro Trinkbrunnen sind erfreulicherweise auf 20.000 Euro gesunken. Das macht es der Stadt leichter, weitere Brunnen zu errichten. Für dieses Jahr stehen sogar 150.000 Euro zur Verfügung, um die ersten fünf neuen Brunnen zu realisieren. Erstaunlicherweise hat ein Wechsel der Tiefbaufirma und der Verzicht auf einen Wasserzählerschacht dazu beigetragen, diese Kosten zu reduzieren. Da hat wohl jemand ganz schön mitgedacht!
Trinkbrunnen für alle!
Trinkbrunnen sind mehr als nur hübsche Wasserstellen. Sie sind ein wichtiger Teil der öffentlichen Infrastruktur, gerade jetzt, wo das Bewusstsein für Umweltschutz und nachhaltige Wassernutzung steigt. Wer Leitungswasser trinkt, reduziert nicht nur Plastikmüll, sondern schont auch die CO2-Bilanz. Und ganz ehrlich, in Zeiten von Hitzewellen ist es einfach wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Die neuen Trinkwasserstelen werden an das Frischwassernetz angeschlossen und regelmäßig gewartet, gereinigt und beprobt. Eine Selbstspülautomatik sorgt dafür, dass alle 30 Minuten frisches Wasser fließt. Die Brunnen sind von Mai bis Oktober rund um die Uhr in Betrieb, damit sie auch bei frostigen Temperaturen keine Schäden davontragen. Das ist wirklich durchdacht!
Gesundheit und Nachhaltigkeit
In Bremen gibt es bereits einige Standorte mit öffentlichen Trinkbrunnen. Dazu zählen der Marktplatz, Blumenthal, Vegesack, und viele mehr. Die Stadt ist also gut aufgestellt, aber mehr ist immer besser! Die CDU hat die Stadtverwaltung für ihren langsamen Ausbau der Brunnen kritisiert, während Ralph Saxe von den Grünen vorschlägt, die gesunkenen Kosten zu nutzen, um sogar sieben statt nur fünf Brunnen zu realisieren. Das wäre doch super, oder?
Die Bundesregierung hat zudem beschlossen, Trinkwasser aus dem Leitungsnetz an öffentlichen Orten kostenlos bereitzustellen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu ermöglichen. Die Regelung ist Teil eines Gesetzesentwurfs, der die Kommunen dazu ermutigt, mehr Trinkbrunnen aufzustellen. Das Ziel: Trinkwasser als Teil von Hitzeaktionsplänen zur Gesundheitsprävention bei Hitze!
Übrigens: In den nächsten Jahren wird Bremen auch im Rahmen der Kampagne „EURO 2024 NACHHALTIG: EIN SPIEL – EIN TRINKBRUNNEN“ einen neuen Trinkbrunnen in der Innenstadt erhalten – direkt in der Nähe der Kunsthalle. Das wird ein echter Hingucker!
Ein Trinkbrunnen ist nicht nur ein Ort zum Wassertrinken. Er ist ein Symbol für Nachhaltigkeit und Gesundheit in unserer Stadt. Wenn die neuen Brunnen sprudeln, wird das nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch den Weg für ein umweltbewussteres Bremen ebnen. Auf die neuen Wasserspender, die bald sprudeln werden!