Es tut sich was in Bremen! Die finale Planung für die Um- und Neubauten am Klinikum Bremen-Mitte (KBM) steht an. Ja, richtig gehört! Die Herzmedizin zieht um, und zwar vom Klinikum Links der Weser (LdW) an die St.-Jürgen-Straße – und zwar ab Januar 2030. Das klingt nach frischem Wind, nicht wahr?

Aber es gibt auch einen kleinen Wermutstropfen: Die Kosten für den Neubau sind auf 172,9 Millionen Euro gestiegen – ein Anstieg von 1,95 %. Die Finanzierung wird zum Großteil durch den Bund übernommen, während die Stadt und das Land Bremen mit 64 Millionen Euro ins Boot steigen. Immerhin, das gibt Hoffnung, dass alles rechtzeitig fertig wird.

Große Veränderungen stehen bevor

Mit dem Umzug der Herzmedizin aus Obervieland geht eine der größten Strukturveränderungen im städtischen Krankenhausverbund Gesundheit Nord (Geno) seit Jahrzehnten einher. Die zentrale Notaufnahme (ZNA) wird vergrößert und auf 58 Behandlungsplätze ausgebaut, was sicherlich für weniger Wartezeiten und ein besseres Patientenmanagement sorgt. So lange die Dinge gut laufen! Die Palliativmedizin bekommt sogar eine neue Station – zwölf Einzelzimmer in der Ebene 3 des neuen Hauses 3, das zwischen Altbau und Haus 3 entsteht.

Die Kardiologische und die elektrophysiologische Praxis ziehen ebenfalls um, und das Ganze wird im Altbau der ambulanten Praxis der Kassenärztlichen Vereinigung untergebracht. Ein großer Schritt in Richtung modernisierte medizinische Versorgung. Doch auch die Fusion der Krankenhäuser Bremen-Mitte und Links der Weser schreitet voran, was für die Stadt eine medizinisch sinnvolle und wirtschaftlich notwendige Maßnahme darstellt.

Herausforderungen und Verzögerungen

Doch wie das so ist mit großen Projekten: Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Höhere Baukosten und ein verzögerter Zeitplan stellen die Verantwortlichen vor neue Aufgaben. Die Komplexität der Statik sorgt für Verzögerungen, was niemand so recht toll findet. Der ursprüngliche Zeitplan für die Fertigstellung des Lückenschlusses, der für die Herzkatheterlabore und Herz-OPs gedacht ist, hat sich von Ende 2028 auf November 2029 verschoben. Das ist natürlich nicht gerade das, was man sich erhofft hat.

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Die Gründe? Nun, die tiefere Fundamente, die Verlegung von Leitungen und der Abriss und Neubau eines Teils des Gebäudes machen das Ganze nicht einfacher. Auch die Zufahrt für Rettungswagen muss neu geplant werden – alles in allem ein ganz schöner Aufwand!

Der Rahmen für die Krankenhausplanung

Im Hintergrund läuft die Krankenhausplanung im Land Bremen gemäß § 5 des Vertrages zur Intensivierung der Zusammenarbeit. Da sind drei Planungsphasen zu beachten: Die Erstellung des Krankenhausrahmenplans durch die zuständige Landesbehörde, die Vereinbarung von Vorschlägen zur Konkretisierung der Versorgungsaufträge und schließlich die Erstellung des Landeskrankenhausplans. So hat alles seine Ordnung! Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat den Rahmenplan für 2018-2021 bereits beschlossen. Das sorgt dafür, dass die Versorgungsaufträge der Krankenhäuser regelmäßig an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden.

Am Ende des Tages bleibt zu hoffen, dass all diese Maßnahmen dazu beitragen, die medizinische Versorgung in Bremen langfristig zu verbessern. Daumen drücken, dass die Pläne nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern auch in der Realität Früchte tragen!