Schülerprojekte in Bremen: Kreativität, Gesundheit und Sport im Fokus
Heute ist der 29.06.2026 und wir werfen einen Blick auf die spannende Welt der Schülerprojekte in Bremen. In der letzten Ausgabe des Zisch-Magazins wurden fleißig die Themen Sport und Freizeit, Energiegewinnung sowie die Schattenseiten des Rauchens beleuchtet. Die jungen Forscher der Lerngruppe „Kängurus“ von der Grundschule am Buntentorsteinweg haben großartige Experimente mit Kabeln, Propellern und Solarzellen angestellt. Unter der Anleitung einer Expertin erforschten sie die Möglichkeiten erneuerbarer Energien und lernten nebenbei auch einiges über den Klimawandel – ein Thema, das uns alle betrifft.
Die Klasse 8 a des Hermann-Böse-Gymnasiums hat sich ebenfalls mit Freizeit beschäftigt und festgestellt, dass viele Jugendliche regelmäßig aktiv sind. Neben Fußball, das ja immer ein Hit ist, stehen auch Ballsportarten, Tanzen und diverse andere Aktivitäten hoch im Kurs. Die Begeisterung der Jugendlichen für Sport ist klar spürbar und wird in der neuen Zisch-Ausgabe, die auch als E-Paper erhältlich ist, lebhaft dokumentiert.
Gesundheit im Fokus
Ein besonders wichtiges Thema hat die Klasse 8 b der Oberschule Habenhausen aufgegriffen: die gesundheitlichen Risiken von Vaping und Rauchen. In einer Umfrage und durch Interviews mit einem Bremer Lungenfacharzt wurden die schädlichen Folgen des Rauchens thematisiert. Der Arzt rät dringend dazu, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein gut gemeinter Ratschlag, der vielleicht den Anstoß geben kann, die eigene Gesundheit ernst zu nehmen.
Interessant ist auch, wie die Klasse 9 d der Oberschule Am Barkhof einen Blick auf die Lebenssituation von obdachlosen Menschen in Bremen geworfen hat. Durch Gespräche mit Betroffenen und Informationen über die Bremer Suppenengel wurde deutlich, wie wichtig Unterstützung und Mitgefühl in unserer Gesellschaft sind. Die Erwähnung der „Zeitschrift der Straße“ als unterstützende Maßnahme zeigt, dass es viele Wege gibt, um Hilfe zu leisten und das Bewusstsein für soziale Themen zu schärfen.
Sport als Schlüssel zur Gesundheit
Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus zeigt, dass Sport ein zentraler Bestandteil für die Entwicklung junger Menschen ist. Studien belegen, dass ein Drittel der Jugendlichen in Sportvereinen aktiv in die Planung ihrer Trainingsinhalte einbezogen wird. Das ist doch mal eine tolle Sache! Prof. Dr. Ulrike Burrmann von der Humboldt-Universität zu Berlin hebt hervor, dass es im Sport viele Partizipationsmöglichkeiten gibt, die jedoch durchaus ausbaufähig sind. Erstaunlicherweise gibt es sogar viele Jugendliche, die von ihrem Mitspracherecht keinen Gebrauch machen wollen. Schade, oder? Eine stärkere Einbindung könnte die Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Sport und dem Verein erhöhen.
Jana Borkamp, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, betont die immense Bedeutung von Bewegung für das körperliche und mentale Wohlbefinden junger Menschen. Das Projekt MOVE, das 2021 ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, gezielt Bewegung und mentale Gesundheit zu fördern – besonders in Bereichen mit eingeschränkten Zugängen. Die MOVE-Studien zeigen, dass Sport das Selbstbewusstsein, die soziale Teilhabe und die mentale Widerstandskraft stärkt. Und es geht weiter: MOVE FOR ALL wird auch 2025 fortgeführt, um benachteiligte Zielgruppen für den Sport im Verein zu gewinnen. Es bleibt spannend!
