In der Bremer Sögestraße und der Carl-Ronning-Straße hat sich einiges getan! Nach längerer Zeit des Leerstands sind gleich elf neue Wohnungen entstanden, die jetzt frisch und modern eingerichtet sind. Die Nachfrage war, wie das Denkmalstadt berichtet, enorm. Die Herausforderung lag nicht nur im Umbau, der aktuelle Anforderungen wie Brandschutz und Ensembleschutz erfüllen musste, sondern auch in der Baustellenlogistik: Materialien mussten geschickt in den Innenhof transportiert werden. Man kann sich vorstellen, dass das eine echte Herausforderung war!

Aber damit nicht genug. Im Bremer Faulenquartier gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Dort sind 63 neue Wohnungen im Projekt Am Brill 15/17 geplant. Wer hätte gedacht, dass das alte Möbelhaus Bock, das 2013 als Lagerhaus umgenutzt wurde, nun Platz für zukünftige Wohnträume bietet? Die Wallhaus GmbH hat sich sogar für das Förderprogramm „Junges Wohnen“ beworben. Ein tolles Konzept, denn die neuen Wohnungen sollen bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende und Studierende schaffen. Das wird dringend benötigt, denn in Großstädten ist es für diese Gruppen zunehmend schwierig, etwas Passendes zu finden.

Bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen

Der Quadratmeterpreis für die Wohnungen in der Sögestraße und Carl-Ronning-Straße liegt bei etwa 15 Euro. Die kleinste Wohnung hat mehr als 30 Quadratmeter, während die größte mit 85 Quadratmetern aufwartet. Besonders praktisch: In der Carl-Ronning-Straße gibt es Aufzüge, die direkt bis zur Wohnungstür fahren. Das ist gerade für Studierende und Auszubildende ein echter Pluspunkt, denn die meisten von ihnen haben nicht allzu viel Geld zur Verfügung. Die Bundesregierung hat deshalb auch das Sonderprogramm „Junges Wohnen“ ins Leben gerufen, um die Schaffung neuer Wohnheimplätze für diese Gruppen zu fördern.

In 2023 wurden dafür satte 500 Millionen Euro an Bundesmitteln bereitgestellt. Ein Teil davon fließt in die Modernisierung bestehender Wohnheimplätze, während andere Gelder für den Neubau gedacht sind. Laut dem Deutschen Studierendenwerk standen allein Mitte September 2022 über 35.000 Menschen auf Wartelisten in elf großen Universitätsstädten. Das zeigt, wie drängend das Problem ist. Bei uns in Bremen, mit Projekten wie dem Ellener Hof, wird aber schon einiges unternommen, um den Bedarf zu decken.

Die Zukunft des Wohnens

Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, dass bis 2040 bundesweit rund 77.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Auszubildende und über 200.000 Plätze für Studierende benötigt werden. Derzeit stehen nur etwa 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende zur Verfügung. Das ist ein gewaltiger Unterschied, der deutlich macht, dass die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Verena Hubertz, die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, kündigte sogar an, dass ab 2027 die Mittel für das Programm „Junges Wohnen“ auf eine Milliarde Euro jährlich verdoppelt werden sollen.

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Das ist eine gute Nachricht, denn Wohnraum für junge Menschen ist nicht nur eine soziale Frage, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen! Die Frage, wo Auszubildende und Studierende wohnen, könnte sogar Einfluss auf ihre Wahl des Arbeitgebers oder Studienortes haben. Und die Mieten – oh je! In 33 von 70 untersuchten Städten liegen die Mieten für kleine Wohnungen oder WG-Zimmer über der BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro. Das ist schon eine echte Herausforderung für viele.

Zusammengefasst: In Bremen tut sich was! Neue Wohnungen entstehen, und das Ziel ist klar: bezahlbarer Wohnraum für die, die ihn brauchen. Man kann nur hoffen, dass die Pläne auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden und der Wohnraum für unsere jungen Menschen nicht nur ein ferner Traum bleibt.