Heute ist der 11.05.2026 und wir schauen uns mal an, was die Jugendlichen im Bremer Norden so auf dem Herzen haben. Die Freikarte, ein tolles Angebot für die unter 18-Jährigen, sorgt momentan für etwas Unmut. Denn während die Kids in der Stadt zahlreiche Möglichkeiten haben, ihr Guthaben von 60 Euro einzulösen, sieht’s nördlich der Lesum eher mau aus. Hier gibt es nur das Freizeitbad Vegesack und die Volkshochschule – nicht gerade ein Schlaraffenland!

Die Stimmen der Nordbremer Jugendlichen werden laut. Sie wünschen sich, dass die Freikarte auch in Fitnessstudios, Sportvereinen, Streaming-Diensten und im Einzelhandel akzeptiert wird. Warum nicht das Guthaben für die Mitgliedsgebühren im Fitnessstudio verwenden? Das wäre doch echt praktisch! Houssam Remmo, Teamkoordinator des Jugendhauses Vegesack, bestätigt die Kritik. Er meint, die eingeschränkten Angebote würden die kulturelle Teilhabe der Jugendlichen erheblich beeinträchtigen. Und das ist wirklich schade, wenn man bedenkt, dass im vergangenen Jahr die Freikarte sogar auf dem Vegesacker Markt gültig war – ein Verlust für die Community!

Gespräche mit der Senatskanzlei

Die Senatskanzlei hat die Sache im Blick und plant, die Angebote für die Freikarte fortlaufend zu erweitern. Gespräche mit dem Museum Schönebeck sind bereits im Gange. Karl-Henry Lahmann von der Senatskanzlei erklärt, dass die Entscheidung, Volksfeste von der Nutzung der Freikarte auszunehmen, politisch motiviert ist. Das sorgt für Verwirrung und Frustration unter den Jugendlichen. Ein bisschen mehr Transparenz wäre hier wünschenswert.

Ein weiteres Problem: Viele Betriebe im Bremer Norden haben keine geeigneten Möglichkeiten zur bargeldlosen Zahlung oder bieten einfach nichts Passendes an. Das macht es für die Jugendlichen schwer, die Freikarte sinnvoll zu nutzen. Ein Mobiltelefon mit Internetzugang reicht, um als zukünftige Akzeptanzstelle zu fungieren – eine gute Idee, aber wo sind die Betriebe, die mitziehen?

Wünsche der Jugendlichen

Die Jugendlichen haben auch kreative Ideen, wie die Nutzung der Freikarte für Streaming-Dienste wie Netflix. Aber da gibt’s rechtliche Hürden und die Idee könnte an den Jahresmitgliedschaften der Sportvereine scheitern. Letztendlich sind es die kleinen Dinge, die für viele wichtig sind – der Zugang zur Waterfront, wo Kino und Jump-House sind, ist für einige ein echtes Hindernis. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, dass die Stimme der Jugendlichen gehört wird und dass ihre Wünsche ernst genommen werden.

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Die Situation erfordert schnelles Handeln und vor allem ein offenes Ohr von Seiten der Politik und der Betriebe. Die Herausforderungen sind klar – die Lösungen müssen jetzt folgen, damit die Freikarte wirklich ein Gewinn für alle Jugendlichen in Bremen wird. Und wer weiß, vielleicht sehen wir bald mehr Angebote, die die Freikarte zu einem echten Hit machen.