Heute ist der 25.05.2026 und die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika wächst. Vom 11. Juni bis zum 7. Juli wird die Welt wieder in den Bann des runden Leders gezogen. Doch was ist mit dem Public Viewing hier in Bremen, speziell im Bremer Norden? Nun, das sieht eher mau aus. Die Möglichkeiten sind begrenzt, und viele Fans müssen sich mit Gruppenübertragungen in Gaststätten begnügen.

Besonders in Vegesack sind einige gemütliche Orte wie das „Horizont“, der Sportpark Marßel, BEGU Lemwerder und das Bardenflether Dorfgemeinschaftshaus bereit, die deutschen Spiele zu zeigen. Das „Horizont“ hat sich sogar dazu bereit erklärt, auf Wunsch auch andere Spiele zu übertragen – ganz nach dem Motto: Hauptsache, wir sitzen zusammen und fiebern mit! Die deutschen Jungs spielen am 14. Juni gegen Curacao, am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni gegen Ecuador. Das sind die Spiele, auf die man sich wirklich freuen kann, auch wenn die Anstoßzeiten nicht immer optimal sind.

Public Viewing in Bremen – Ein Blick auf die Optionen

In den restlichen Bremer Stadtteilen gibt es nicht viel Lichtblick. Offene Übertragungen unter freiem Himmel, wie wir sie aus vergangenen Turnieren kennen, sind nicht vorgesehen. Ein bisschen schade, aber hey, das Leben geht weiter. Der Wirtschaftsressort-Sprecher Christoph Sonnenberg hat betont, dass jeder eingeladen ist, eigene Veranstaltungen zu organisieren. Vielleicht wächst ja noch der Enthusiasmus – man weiß ja nie. Die Stadt selbst hält sich zurück und wartet auf Interessenten. Vielleicht gibt es ja spontan noch einige kreative Köpfe, die die Sache anpacken.

Die Lärmschutzregeln wurden gelockert, um Public Viewing bis nach 22.00 Uhr zu ermöglichen. Diese Ausnahmen wurden vom Bundeskabinett beschlossen und vom Bundesrat genehmigt. Eine gute Nachricht für alle, die nach einem spannenden Spiel noch länger feiern möchten, denn normalerweise gilt in Deutschland Nachtruhe von 22.00 bis 6.00 Uhr. Das bedeutet, dass die örtlichen Behörden die Umsetzung selbst in die Hand nehmen müssen. Viele verzichten aber auf große Partymeilen, was die Sache etwas komplizierter macht.

Die deutschen Spiele im Fokus

Ein besonderes Highlight wird sicher das erste Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao am 14. Juni sein, welches um 19.00 Uhr MESZ startet. Die Spiele gegen die Elfenbeinküste und Ecuador folgen dann am 20. und 25. Juni, jeweils um 22.00 Uhr. Das ist schon ein bisschen später, aber mit ein paar Bierchen und der richtigen Stimmung, bekommt man das schon hin. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja ein mögliches Achtelfinale gegen Frankreich um 23.00 Uhr – das wäre ein echtes Spektakel!

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Was die anderen Gastronomiebetriebe angeht, so hat auch das Hamme-Forum in Ritterhude die Lizenz zur Übertragung der WM-Spiele erhalten. Der Meyenburger Schützenverein plant sogar, das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste während ihres Schützenfestes zu zeigen. Das könnte eine Kombination aus Tradition und Fußballfeeling werden – ein bisschen unkonventionell, aber warum nicht?

Ein Blick über die Grenzen hinaus

In vielen größeren Städten wie München, Berlin und Köln wird es allerdings keine offiziellen Fanmeilen geben. Das sorgt natürlich für ein bisschen Unmut unter den Fußballfans. In Berlin ist zwar eine Fanmeile rund um das Brandenburger Tor in Planung, aber die Details sind noch nicht bekannt. Oft ist es so, dass man einfach die Atmosphäre der Spiele genießen möchte, und das geht am besten, wenn man sich mit Gleichgesinnten versammelt.

Wer also auf Public Viewing hofft, wird möglicherweise in Bremen und Umgebung enttäuscht sein, aber die Gaststätten bieten immerhin einen Platz, um die Spiele zu verfolgen. Die Telekom hat zudem die Medienrechte für alle WM-Partien, was bedeutet, dass Fans in den Gasthäusern auch die Möglichkeit haben, einige Spiele ohne zusätzliche Kosten zu sehen. Und hey, das ist doch schon mal ein Anfang, oder?