Heute ist der 8. Mai 2026, und wir blicken auf ein spannendes Ereignis zurück, das sich erst gestern in Frankfurt am Main zugetragen hat. Milena Wagner, eine Schülerin der Gesamtschule Solms, hat sich den Titel der besten Vorleserin in Hessen geschnappt! Nicht zu fassen, oder? Die Preisverleihung fand im Rahmen eines feierlichen Wettbewerbs statt, organisiert vom Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V. im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, in Kooperation mit der Sparda-Bank Hessen eG. Ganz schön viel Prominenz für die kleinen Vorleserinnen und Vorleser!
Eine ganze Reihe von Talenten zeigte ihr Können bei diesem Wettbewerb: Acht Schüler:innen der 6. Klassen traten gegeneinander an und lasen nicht nur einen Text ihrer Wahl, sondern auch einen unbekannten Text, der die Nerven einiger sicher auf die Probe stellte. Rund 35 Zuschauer:innen, darunter Eltern, Geschwister und Freunde, schauten gebannt zu. Man konnte die Aufregung förmlich spüren – ein bisschen wie beim Fußballspiel, nur mit weniger Schweiß, aber dafür mit viel mehr literarischem Elan!
Ein besonderer Moment für Milena
Und dann war da Milena! Sie überzeugte die Jury mit ihrer Lesetechnik, Interpretation und der Auswahl ihres Textes – sie las ein Stück aus „Pu, der Bär“ von A. A. Milne und brachte damit die Zuhörer:innen zum Schmunzeln. Die Jury, bestehend aus Eva Fauth, Grischa Götz, Andreja Rumpf, Amalia Schröder und Niklas Vogel, hatte die Aufgabe, aus diesen talentierten Vorleser:innen eine Siegerin zu küren. Und Milena war die Glückliche! Sie wird Hessen nun am 24. Juni beim Bundesfinale vertreten. Das ist einfach ein Grund zum Feiern!
Im gesamten Wettbewerb 2025/26 nahmen in Hessen beeindruckende 525 Schulen mit über 53.000 Kindern der sechsten Klassen teil. Eine Teilnahmequote von 70 % – wow! Das zeigt, wie wichtig das Vorlesen und die Literatur für die jungen Leute hier sind. Und damit steht Hessen ganz oben im bundesweiten Ranking. Da kann man echt stolz sein!
Ein Fest für die Literatur
Literatur ist nicht nur ein Fach in der Schule, sie ist auch eine Brücke zu anderen Welten. Und bei solch einem Wettbewerb wird das deutlich. Es geht nicht nur darum, einen Text fehlerfrei vorzulesen – es geht um Emotionen, um das Eintauchen in die Geschichte, um das gemeinsame Erleben mit dem Publikum. Wenn man sieht, wie die jungen Vorleser:innen strahlen, wenn sie aus ihren Lieblingsbüchern lesen, dann weiß man, dass der Funke der Literatur auch in der nächsten Generation weitergetragen wird.
In einer Zeit, in der digitale Medien dominieren, ist es umso wichtiger, die Liebe zur Literatur zu fördern. Das Vorlesen kann eine magische Verbindung zwischen jungen Menschen und den Geschichten, die sie lesen, herstellen. Wer weiß? Vielleicht sitzt in diesen Reihen der nächste große Autor oder die nächste große Autorin. Und mit Veranstaltungen wie diesen wird nicht nur das Lesen, sondern auch das Miteinander gestärkt.