Die Fußballwelt in Norddeutschland ist in Bewegung, und das nicht nur auf dem Platz! Kristian Arambasic, der zuletzt beim BSV Schwarz-Weiß Rehden tätig war, hat sich mit sofortiger Wirkung von diesem Verein getrennt. Diese Entscheidung fiel nach einem Telefonat zwischen ihm und dem Vereinspräsidenten Peter Schilling am vergangenen Montag. Arambasic wird zur kommenden Saison das Zepter beim SSV Jeddeloh II in der Regionalliga Nord übernehmen, wo er den bisherigen Trainer Björn Lindemann ersetzt. Lindemann hat das Team in der vergangenen Saison zur besten Leistung seiner Geschichte geführt und wechselt zu den BSV Kickers Emden.
Arambasic bringt eine beeindruckende Trainerkarriere mit, die ihn bereits zu Vereinen wie der SG Aumund-Vegesack, dem Brinkumer SV und dem FC Oberneuland geführt hat. Bei Oberneuland gewann er 2020 die Bremer Meisterschaft und hat in den letzten viereinhalb Jahren in Rehden gearbeitet. Ursprünglich hatte er geplant, bis zum Saisonende in Rehden zu bleiben, doch die neue Herausforderung bei Jeddeloh II war für ihn einfach zu verlockend. Er bezeichnete Jeddeloh als seinen Wunschverein und schätzt die klare Vereinsstruktur, die ihm die Möglichkeit gibt, Kontinuität zu schaffen und eine „hochtalentierte Mannschaft“ weiterzuentwickeln.
Ein neuer Anfang in Jeddeloh
Der SSV Jeddeloh II hat sich bewusst für Arambasic entschieden, da seine akribische Arbeitsweise und seine klaren Ideen den Verantwortlichen imponiert haben. Obwohl der Vertrag noch nicht unterschrieben ist, stehen die Zeichen auf Zusammenarbeit. Arambasic wird durch den kürzeren Arbeitsweg von 80 Kilometern nach Jeddeloh auch Zeit sparen, was ihm zugutekommt, da er derzeit eine Auszeit genießt, die er seit 15 Jahren nicht mehr hatte. Er sieht sich einer vielversprechenden Aufgabe gegenüber, denn der SSV Jeddeloh II hat sich in dieser Saison bis ins Finale des NFV-Pokals gekämpft und dort gegen den Drittligisten TSV Havelse im Elfmeterschießen gewonnen.
Moritz Onken, der Torwart der Mannschaft, glänzte in diesem Spiel, indem er zwei Elfmeter parierte. Sportlicher Leiter Olaf Blancke zeigt sich stolz auf die Mannschaft und hofft, im Finale erfolgreich zu sein. Zudem laufen die Kaderplanungen für die kommende Saison auf Hochtouren, wobei minimale Veränderungen angestrebt werden. Spieler wie Kasra Ghawilu stehen im Fokus, während Tom Gaida mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wird. Blancke empfiehlt beiden, ein weiteres Jahr in Jeddeloh zu verbringen, um sich weiterzuentwickeln.
Perspektiven in der Regionalliga
Die Regionalliga Nord steht vor interessanten Zeiten. Arambasic wird am 22. Juli sein Debüt als Trainer des SSV Jeddeloh II geben. Die gesamte Liga ist in einem Reformprozess, der bis zur Saison 2027/28 eine faire Aufstiegsregelung schaffen soll. In diesem Kontext arbeiten Vertreter des DFB und der Regionalverbände an der Umsetzung dieser Veränderungen. Ziel ist es, die Strukturen für alle Regionalligen zu verbessern und eine gerechte, nachvollziehbare Aufstiegsregelung zu etablieren.
Arambasic hat also nicht nur die Herausforderung, die Mannschaft von Jeddeloh II zu formen, sondern auch Teil eines größeren Wandels im deutschen Fußball zu sein. Die kommenden Monate versprechen spannend zu werden! Ob er die hohen Erwartungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten, aber die Voraussetzungen dafür sind vielversprechend.