In Vegesack tut sich was! Die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Grambke-Oslebshausen, die sich seit dem 4. Juni unter Trainer Jens Meinhold auf die kommende Saison vorbereiten, sind in bester Stimmung. Der Schweiß fließt in Strömen, denn die Vorbereitung ist alles andere als ein Spaziergang. Montags wird beim Beachhandball die Sandkiste unsicher gemacht, dienstags geht es in die Halle, wo sich die Mädels an die „Backe“ gewöhnen – das ist der Ball, den sie im Spiel verwenden. Und am Donnerstag? Da heißt es: Kraftraum und Hallentraining, um Fitness und Sprungkraft zu verbessern. Das Programm ist intensiv, aber die Neuzugänge bringen frischen Wind und eine gehörige Portion Leistungsbereitschaft mit.

Daliah Gildehaus, Charlotte Punte und Jil Ledrich sind die neuen Gesichter im Team. Gerade mal 19 Jahre jung sind sie und bringen bereits beeindruckende Statistiken mit. Charlotte, die in der letzten Saison in Lesum spielte, hat in 34 Einsätzen satte 226 Tore erzielt – eine Siebenmeterquote von 80%! Jil Ledrich, ebenfalls 19, kann in 36 Spielen 237 Tore vorweisen und hat eine Quote von 72,31%. Daliah Gildehaus, die schon über zwei Jahre von Jens Meinhold trainiert wird, hat in 31 Spielen 76 Tore erzielt. Diese Mädels wissen, wo das Tor steht! Und sie haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit mit Trainer Meinhold, was den Einstieg erleichtert.

Teamgeist und Höhenflug

Der Teamgeist ist stark, das betonen alle drei Neuzugänge. Disziplin wird großgeschrieben, und die Trainingsbeteiligung ist hoch. Jens Meinhold sieht in den Neuen eine echte Verstärkung, auch wenn die Verletzung von Marlien Willig, die sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, schmerzt. Sie wird in der kommenden Saison nicht dabei sein und das Team damit vermissen. Außerdem haben einige Spielerinnen wie Anja Ruhe und Elisadel Libchen das Team verlassen – es wird also spannend, wie sich die neue Mannschaft zusammensetzt.

Ein weiteres Beispiel, das zeigt, wie wichtig es ist, sich nach Verletzungen zurückzukämpfen, ist Leonie Rix. Sie arbeitet hart an ihrem Comeback nach einem Kreuzbandriss und zeigt damit, dass der Wille, wieder auf das Spielfeld zurückzukehren, stark ist. Solche Geschichten sind es, die den Handballsport ausmachen – das Kämpfen, das Überwinden von Rückschlägen und das Zusammenstehen als Team.

Ein Blick auf die Bundesliga

Ein interessanter Vergleich bietet sich beim Blick auf die Bundesliga: Jan Mudrow, ein 18-jähriger Neuzugang des TBV Lemgo Lippe, hat es kürzlich geschafft, nach einer schweren Verletzung in den Kader zurückzukehren. Er verletzte sich am vorderen Kreuzband des linken Knies, doch statt einer Operation vertraute man einer konservativen Behandlung. Nach zehn Wochen stand er wieder auf dem Feld – ein echtes Comeback! Sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte er in der 46. Minute mit einem Siebenmeter. Solche Geschichten inspirieren die Mädels in Vegesack und zeigen, dass man auch nach Rückschlägen wieder aufstehen kann.

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In einer Sportart, die so viele Emotionen weckt, sind die Herausforderungen groß, aber auch die Freude, die man als Team erlebt. Die Handballerinnen des SV Grambke-Oslebshausen sind bereit, ihren Platz in der Verbandsliga zu behaupten und vielleicht die eine oder andere Überraschung zu liefern. Das Publikum darf gespannt sein, was die kommende Saison bringen wird – und wir werden es natürlich hautnah verfolgen.