Heute ist der 1.06.2026 und die Luft in Bremen riecht nach frischem Erfolg. Die SG Buntentor/Neustadt hat es geschafft! Sie bleibt als letzter Bremer Landesligist in der Liga und das ist definitiv ein Grund zum Feiern. Trainer Alexander Wittkopf, der das Team mit Herz und Verstand führt, hebt den Teamgeist und ein Vereinskonzept hervor, das auf Freiwilligkeit basiert. Keine Verpflichtungen, kein Druck – das ist die Devise.
Eine echte Besonderheit: Die Spieler werden nicht von anderen Vereinen abgeworben. Stattdessen kommen neue Talente durch Mund-zu-Mund-Empfehlungen ins Team. Das klingt fast wie eine alte Tradition, oder? Nach sechs Abgängen hat die Mannschaft nun mit Studenten und Rückkehrern aufgefüllt, was die Dynamik auf dem Spielfeld ordentlich belebt hat. Am Ende der Saison standen stolze 27:25 Punkte auf dem Konto, und die Abwehr war die viertbeste der Liga. Das angestrebte Ziel wurde erreicht!
Ein Blick auf die Saison
Die Saison war eine Achterbahn der Gefühle. Starke Anfangsphasen wurden von Rückschlägen begleitet, und es gab vier knappe Niederlagen – jeweils nur ein bis zwei Tore Unterschied. Ein echter Nervenkitzel! Dazu kam die Siebenmeterquote, die mit rund 64 Prozent eher ausbaufähig war. Und dann war da noch Christoph Marx, der beste Werfer des Teams, der mit einer schweren Verletzung ausfiel. Das hat natürlich seine Spuren hinterlassen, aber das Team hat sich nicht unterkriegen lassen.
Nach drei Niederlagen in Folge hat die Mannschaft den Turnaround geschafft. Siege gegen Otterberg/Sottrum und den Hagener SV haben den Schwung zurückgebracht. Das letzte Spiel gegen den Hagener SV endete mit 32:24 – ein toller Abschluss, der den Klassenerhalt sicherte. Übrigens: Die Abschlussfeier war etwas anders als gewohnt, es gab Cocktails statt Bier. Eine gelungene Abwechslung!
Die Herausforderungen
Doch es gibt auch Herausforderungen. Der Verein benötigt dringend Spieler für Außenpositionen und im Tor. Das Fehlen von Abwerbung durch andere Vereine macht die Rekrutierung nicht gerade einfacher, aber die SG Buntentor/Neustadt bleibt optimistisch. Der Umbruch hat zwar Lücken gerissen, doch die positive Bilanz lässt auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Ein Team, das zusammenhält, kann viel erreichen – und das spiegelt sich in der starken Abwehr wider, die nur die drittwenigsten Zeitstrafen erhielt.
Die SG Buntentor/Neustadt ist zur fünften Kraft im Bremens Männer-Handball geworden und das ist wahrlich kein Zuckerschlecken in einer Liga mit so vielen starken Gegnern. Der ATSV Habenhausen III und die SG Findorff stehen unter den fünf Absteigern. Ein Grund mehr für die Buntentorer, den Kopf hoch zu halten und mit frischem Mut in die nächste Saison zu starten.
