Heute ist der 3. Juni 2026 und die Oberne Rathaushalle in Bremen ist ein Ort der Kreativität und des Engagements. Hier fand die feierliche Preisverleihung des Bremer Jugendpreises 2026 statt, und das Motto „Und jetzt kommen wir!“ schallte durch den Raum. Ein Motto, das nicht nur zum Handeln auffordert, sondern auch den Geist der Veranstaltung widerspiegelt. Die Atmosphäre war geprägt von Aufregung und Stolz, als die Preisträger, darunter Schulen und außerschulische Gruppen, für ihre kreativen Ideen gegen Rassismus und Ausgrenzung ausgezeichnet wurden.
Der Wettbewerb „Dem Hass keine Chance“ wird seit 1989 von der Landeszentrale für politische Bildung Bremen organisiert. Sein Ziel? Jugendliche dazu zu inspirieren, sich gegen Ausgrenzung und Rassismus einzusetzen und kreative Lösungen zu entwickeln. Und das haben die jungen Teilnehmer mit Bravour geschafft! Insgesamt wurden 17 Preise verliehen, darunter auch Senatspreise in Höhe von 1.250 Euro, überreicht von Bürgermeister Andreas Bovenschulte.
Preisträger und Auszeichnungen
Die Preisträger sind ein bunt gemischtes Feld: Oberschule an der Lerchenstraße, Oberschule am Waller Ring mit zwei Beiträgen, Oberschule Findorff, Waldorfschule Bremen/Osterholz, Oberschule an der Lehmhoster Straße, Grundschule an der Landskronastraße und Grundschule Nordstraße – sie alle durften sich über die Anerkennung ihrer Arbeit freuen. Auch außerhalb der Schulen gab es Auszeichnungen. Die Theatergruppe „ensemble z“, die Young Diamondz aus dem Freizi Walle, der Kinderschutzbund und das Spielhaus Wischmannstraße wurden ebenfalls geehrt.
Besonders berührend waren die Preise für Privatpersonen, darunter Ricarda Kindermann, Torge Harms & Alban Radloff, Finja Marike Schäffer, Sam Eisele, Seyma Nur Kilic und Ida Schmidt. Ihre Beiträge zeigten eindrucksvoll, wie viel Engagement und Kreativität in der Bremer Jugend steckt. Es ist einfach schön zu sehen, wie diese jungen Menschen sich für eine bessere Welt starkmachen!
Unterstützer und Sponsoren
Ein großes Dankeschön gebührt auch den Sponsoren, die diesen Wettbewerb möglich gemacht haben. Die Sparkasse Bremen, Lebenshilfe Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., die Bremische Evangelische Kirche, das Mercedes Benz Werk Bremen und viele weitere Institutionen haben ihre Unterstützung zugesichert. Es ist bemerkenswert, wie viele Organisationen sich für die Förderung von Toleranz und Solidarität einsetzen.
Die Moderation der Preisverleihung übernahm Dr. Thomas Köcher von der Landeszentrale für politische Bildung. Mit seiner charmanten Art führte er durch den Abend und sorgte für eine angenehme Atmosphäre, in der die Preisträger im Mittelpunkt standen.
Die Veranstaltung war nicht nur ein feierlicher Akt, sondern auch ein Zeichen für eine lebendige Zivilgesellschaft in Bremen. Hier wird deutlich, dass die Jugend nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart gestaltet. Mit ihren kreativen Ideen und ihrem Mut stellen sie sich gegen Hass und Ausgrenzung. Ein inspirierender Abend, der allen Anwesenden in Erinnerung bleiben wird!
