Neuer Glanz für Habenhausen: Mömax bringt frischen Wind ins alte Max-Bahr-Gelände
Im Herzen von Bremen-Habenhausen, wo der alte Max-Bahr-Baumarkt seit Jahren ein Schatten seiner selbst ist, gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels. Die XXXLutz-Gruppe hat große Pläne: Ein Mömax-Möbelmarkt soll hier entstehen! Das Gelände, das lange Zeit ungenutzt und von Müllproblemen gequält war, könnte bald zu einem blühenden Ort werden. Der Ortsamtsleiter Michael Radolla hat sich bereits zu Wort gemeldet und betont, wie wünschenswert eine Belebung des Standorts wäre. Das klingt schon mal vielversprechend, oder?
Ein neuer Bauantrag liegt bereits bei der Baubehörde. Es wird zwar noch ein wenig dauern, vermutlich bis ins Jahr 2026, bis die erste Spatenstich-zeremonie stattfinden kann, aber die Hoffnung ist da! Die Tatsache, dass XXXLutz nach der Pleite von Max Bahr im Jahr 2013 die Immobilie erworben hat, zeigt, dass man an diesen Standort glaubt. Und auch wenn die Baugenehmigung seit 2021 abgelaufen ist, so bleibt XXXLutz weiterhin interessiert an der Verwirklichung des Mömax-Standorts. Details? Leider noch nichts Konkretes, nur ein leises Raunen, dass es bald losgehen könnte.
Ein langer Weg zur Genehmigung
Das Thema ist nicht ganz neu. Bereits 2017 gab es lautstarken Protest von Anwohnern, die sich gegen das Projekt aussprachen. Sie fürchteten sich vor Schattenwurf und anderen Unannehmlichkeiten, die ein neues Möbelhaus mit sich bringen könnte. Am Ende einigten sich Kläger und Eigentümer vor Gericht auf einen Vergleich – ein schmaler Grat zwischen Hoffnung und Frustration. Und so wurde die Fassadengestaltung im Bauantrag geändert, was 2019 zu einer Baugenehmigung führte. Aber wie das Schicksal es wollte, verging die Zeit, und die Genehmigung lief aus.
Jetzt geht es also wieder von vorne los. Wenn alles gutgeht, könnte die Baugenehmigung schätzungsweise im Jahr 2026 erteilt werden. „Wir hoffen auf eine schnelle Eröffnung“, sagt Radolla, und man kann die Vorfreude förmlich spüren. Die Sorgen um Müllprobleme wurden ebenfalls angepackt. Der Zaun um das Grundstück wurde erweitert, um der Unordnung durch illegale Altkleidercontainer ein Ende zu setzen. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um das Erscheinungsbild zu verbessern.
Möbelmärkte in der Warteschleife
Das Mömax-Projekt ist jedoch nicht das einzige Möbelbauvorhaben in Bremen. Auch die Krieger Projektentwicklung plant ein Höffner-Möbelhaus auf dem ehemaligen Areal von Radio Bremen in Osterholz. Mit einer Verkaufsfläche von 38.800 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von satten 70 Millionen Euro könnte es 2026 eröffnet werden. Trotz jahrelangen Verzögerungen und Widerstand aus dem Umland, scheint auch hier ein Licht zu leuchten. Der Standort wird gerade umgebaut, um die Erreichbarkeit zu verbessern, und die Vorfreude auf das Angebot ist groß.
Insgesamt stehen die Zeichen gut für eine Belebung der Möbelmarktlandschaft in Bremen. Höffner und XXXLutz – beide haben sie ihre eigenen Herausforderungen, aber die Visionen sind da. Vielleicht wird das Jahr 2026 wirklich zu einem Wendepunkt für die Stadt und die umliegenden Stadtteile, wo Möbel nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum Leben werden. Es bleibt also spannend, was die kommenden Monate bringen werden!
